Der MDAX-Konzern plant die Neubesetzung der Aufsichtsratsspitze. Mit Alexander Everke und Ingo Bank stehen erfahrene Branchenexperten bereit, die Geschicke zu lenken.


Die MDAX-notierte AIXTRON SE bereitet sich auf einen bedeutenden Führungswechsel vor. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Kim Schindelhauer hat das Unternehmen darüber informiert, dass er sein Amt mit Ablauf der Hauptversammlung am 15. Mai 2025 niederlegen wird. Als designierter Nachfolger für den Aufsichtsratsvorsitz ist Alexander Everke vorgesehen, der dem Aufsichtsrat seit Mai 2024 angehört und bis März 2023 als CEO von AMS-OSRAM tätig war. Für den freiwerdenden Aufsichtsratssitz wird der Hauptversammlung Ingo Bank vorgeschlagen, der seit Mai 2023 als CFO der City Football Group fungiert und zuvor Finanzvorstand bei AMS-OSRAM war. Mit dieser Nachfolgeregelung endet eine Ära bei dem Spezialisten für Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie.

Drei Jahrzehnte Unternehmensgeschichte geprägt

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Kim Schindelhauers Verbindung zu Aixtron reicht bis ins Jahr 1992 zurück, als er zur damaligen AIXTRON Semiconductor Technologies GmbH als Geschäftsführender Gesellschafter kam. Er zeichnete 1997 federführend für den erfolgreichen Börsengang verantwortlich und war anschließend im Vorstand tätig. Seit 2002 führte er mit einer kurzen Unterbrechung den Aufsichtsrat des Unternehmens - zwischenzeitlich übernahm er 2017 für sechs Monate die operative Verantwortung als Vorstandsvorsitzender und CFO in einer herausfordernden Phase. Unter seiner Führung entwickelte sich Aixtron von einem Nischenanbieter zu einem globalen Marktführer für Depositionsanlagen für Verbindungshalbleiter. Die Aixtron-Aktie verzeichnete zuletzt einen Aufschwung und konnte sich im XETRA-Handel um 2,4 Prozent auf 14,25 Euro verteuern. Das Papier liegt damit jedoch weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 32,62 Euro vom Februar 2024.

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