Aixtron Aktie: Analysten greifen ein
Zwei Investmentbanken sorgen für Aufsehen: Barclays und die Bank of America setzen auf deutlich höhere Kurse bei Aixtron – und begründen das mit einer klaren These. Der Spezialmaschinenbauer aus Herzogenrath soll vom KI-Boom profitieren, speziell durch die steigende Nachfrage nach effizienter Leistungselektronik für Rechenzentren. Am Freitag reagierte die Aktie mit einem Anstieg von knapp 4 Prozent auf 20,40 Euro.
Die wichtigsten Fakten:
- Barclays hebt Kursziel von 20 auf 25 Euro an, Rating "Overweight"
- Bank of America bestätigt Kaufempfehlung mit Kursziel 25,10 Euro
- Beide Banken sehen Aixtron als zentralen Profiteur der KI-Infrastruktur-Nachfrage
- Goldman Sachs hält weiterhin 7,04 Prozent der Anteile
Warum Analysten jetzt optimistisch werden
Die Argumentation der Banken konzentriert sich auf einen konkreten Wachstumstreiber: Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) Bauelemente. Diese werden für moderne Server-Leistungselektronik benötigt, die in KI-Rechenzentren zum Einsatz kommt. Barclays erwartet eine starke Berichtssaison in der Halbleiterindustrie und hebt die essenzielle Rolle von Aixtrons Technologien hervor.
Die Bank of America bezeichnet den Anlagenbauer als klassischen "Schaufelverkäufer" im KI-Goldrausch – eine Analogie, die auf Unternehmen abzielt, die nicht direkt KI-Anwendungen entwickeln, aber unverzichtbare Komponenten liefern. Beide Häuser prognostizieren eine zweite Wachstumswelle ab 2027, getrieben durch technologische Umstellungen in der Infrastruktur.
Goldman Sachs bleibt an Bord
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Parallel zur Analystenstimmung veröffentlichte Goldman Sachs eine aktualisierte Stimmrechtsmitteilung. Die Beteiligung liegt bei 7,04 Prozent, eine geringfügige Anpassung gegenüber der vorherigen Position. Solche Verschiebungen sind bei institutionellen Investoren üblich und resultieren oft aus Portfolio-Rebalancierungen. Die substanzielle Beteiligung unterstreicht das grundsätzliche Vertrauen in das Geschäftsmodell.
Charttechnischer Ausbruch gelungen
Mit dem Schlusskurs über der 20-Euro-Marke hat die Aktie eine wichtige Hürde genommen. Diese psychologisch relevante Schwelle wurde in den vergangenen Wochen mehrfach getestet. Die Verteidigung dieses Niveaus in den kommenden Handelstagen wird zeigen, ob sich das Momentum verstetigt. Bei einem stabilen Stand oberhalb von 20 Euro rücken die Analystenziele von rund 25 Euro in greifbare Nähe.
Der Titel notiert damit 13,5 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt und konnte sich deutlich vom 52-Wochen-Tief bei 9,13 Euro absetzen. Die nächsten Widerstände liegen im Bereich des Januar-Hochs bei 21,37 Euro.
Die Kombination aus konkreten Analystenstimmen und dem charttechnischen Ausbruch liefert Aixtron Rückenwind für die kommenden Wochen. Ob sich die These vom KI-Profiteur in den operativen Zahlen widerspiegelt, werden die kommenden Quartalsberichte zeigen müssen.
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