Air Liquide Aktie: Margen-Sprung überzeugt
Ein kräftiger Schluck aus der Dividenden-Pulle und ehrgeizige Profitabilitätsziele treiben die Air Liquide Aktie am Freitag deutlich nach oben. Während viele Industrieunternehmen mit konjunkturellem Gegenwind kämpfen, liefert der Gase-Spezialist Ergebnisse, die über reine Routine-Zahlen hinausgehen. Doch kann das hohe Tempo bei der geplanten Margenausweitung wirklich gehalten werden?
Kostendisziplin schlägt Umsatzstagnation
Der Konzern trotzt einem stagnierenden berichteten Umsatz von 26,94 Milliarden Euro durch konsequente Kostendisziplin. Dass die operative Marge um 80 Basispunkte auf 20,7 Prozent kletterte, ist das Ergebnis massiver Effizienzgewinne von über 630 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr.
Aktionäre profitieren unmittelbar von der gesteigerten Profitabilität: Der Vorstand schlägt eine Anhebung der Dividende um 12,1 Prozent auf 3,70 Euro je Aktie vor. Marktbeobachter werten diesen Schritt als deutliches Signal der Zuversicht in die eigene Ertragskraft.
Ambitionierte Ziele bis 2027
CEO François Jackow schaltet für die kommenden Jahre sogar noch einen Gang höher. Für 2026 und 2027 strebt das Management eine Steigerung der operativen Marge um jeweils weitere 100 Basispunkte an. Mögliche politische Unsicherheiten, wie der Stopp von US-Fördergeldern für saubere Energie, wischt die Konzernleitung beiseite und erwartet hier mittelfristig keine negativen Auswirkungen auf das Kerngeschäft.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Marktreaktion fällt positiv aus: Mit einem Tagesplus von rund 4,45 % klettert der Kurs auf 175,16 Euro und setzt sich damit wieder deutlicher von seinem 200-Tage-Durchschnitt ab. Dass die Aktie zuletzt technisch überverkauft war, unterstreicht der 14-Tage-RSI von 23,9 Punkten, was den heutigen Kurssprung zusätzlich begünstigt haben dürfte.
Analysten zeigen sich weitgehend optimistisch. Die UBS und Jefferies bestätigten ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen von bis zu 204 Euro. Besonders die Dividendenerhöhung wurde als positive Überraschung hervorgehoben. JPMorgan bleibt hingegen vorsichtiger und bewertet das Papier weiterhin als neutral mit einem Ziel von 185 Euro.
Mit dem Sprung über die Marke von 175 Euro rückt das 52-Wochen-Hoch bei 186,78 Euro wieder in Reichweite. Entscheidend für den weiteren Verlauf wird sein, ob der Konzern die versprochenen Effizienzsteigerungen bereits im ersten Halbjahr 2026 untermauern kann.
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