Adobe Aktie: Starke Zahlen, neuer CEO
Adobe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf ganzer Linie überzeugt — Rekordumsatz, verdreifachte KI-Kennzahlen, bestätigter Jahresausblick. Und trotzdem fiel die Aktie nach Börsenschluss. Gleichzeitig kündigte Langzeit-CEO Shantanu Narayen seinen Abgang an.
Rekordquartal mit klarem Beat
Der Quartalsumsatz erreichte 6,40 Milliarden Dollar — ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über der Wall-Street-Erwartung von rund 6,28 Milliarden Dollar. Der operative Cashflow kletterte auf 2,96 Milliarden Dollar, ebenfalls ein Rekordwert für ein erstes Quartal.
Besonders beachtet wurde die KI-Kennzahl: Der sogenannte AI-first ARR hat sich im Jahresvergleich mehr als verdreifacht. Über ein Drittel des gesamten Buchungsvolumens gilt mittlerweile als KI-beeinflusst — Kunden nutzen also aktiv KI-Funktionen oder zahlen gezielt dafür. Seit dem Adobe MAX im Oktober 2025 sind mehr als 25 Partnermodelle von Google, OpenAI und Runway in die Produktpalette integriert.
CEO-Wechsel nach 18 Jahren
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Neben den Zahlen sorgt die Personalie für Aufmerksamkeit. Shantanu Narayen, seit 18 Jahren an der Spitze des Unternehmens, wird sein Amt abgeben, sobald ein Nachfolger gefunden ist. Er bleibt dann als Chairman im Unternehmen. Lead Independent Director Frank Calderoni leitet den Auswahlprozess, der sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigt.
Markt bleibt skeptisch
Trotz der starken Zahlen stand die Aktie nachbörslich unter Druck — ein Muster, das Adobe-Investoren kennen. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits rund 23 Prozent verloren und notiert damit weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 389,50 Euro. Das Forward-KGV war zuletzt auf etwa das 16-Fache komprimiert, verglichen mit einem historischen Durchschnitt von 30x bis 40x. Der Markt preist offenbar weiterhin das Risiko ein, dass KI-Wettbewerber Adobes Preissetzungsmacht langfristig unter Druck setzen könnten — auch wenn die aktuellen Zahlen das Gegenteil nahelegen.
Für das zweite Quartal erwartet Adobe einen Umsatz zwischen 6,43 und 6,48 Milliarden Dollar. Die Jahresziele von 25,9 bis 26,1 Milliarden Dollar Umsatz wurden bestätigt. Die geplante Übernahme von Semrush Holdings für rund 1,9 Milliarden Dollar steht noch unter regulatorischem Vorbehalt und ist in der Guidance nicht enthalten.
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