Adobe Aktie: Nachhaltigkeitsziele festgelegt
Adobe hat zum Jahresstart 2025 schwere Wochen hinter sich. Die Aktie testete mehrfach ihr 52-Wochen-Tief bei 288 US-Dollar – ein Rückschlag von über 30 Prozent gegenüber dem Höchststand. Doch im Hintergrund läuft ein bemerkenswerter Kampf zwischen Großinvestoren: Während die einen massiv einsteigen, ziehen sich andere zurück. Was steckt dahinter?
Norges Bank setzt Milliarden-Zeichen
Der norwegische Staatsfonds Norges Bank hat eine Position im Wert von rund 2,03 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Das ist mehr als nur ein Einstieg – es ist ein klares Signal, dass einer der weltweit größten institutionellen Investoren Adobe langfristig für unterbewertet hält. Auch Franklin Resources und Invesco haben ihre Beteiligungen deutlich aufgestockt.
Auf der anderen Seite steht General American Investors: Die Gesellschaft reduzierte ihre Position um 23,1 Prozent und verkaufte 6.000 Aktien. Die verbleibende Beteiligung hat noch einen Wert von etwa 7,06 Millionen US-Dollar. Diese Bewegung zeigt: Nicht alle teilen die Überzeugung, dass Adobe zum aktuellen Kurs ein Schnäppchen ist.
Die institutionelle Besitzquote liegt aktuell bei 81,79 Prozent – Adobe wird also fast ausschließlich von professionellen Investoren gehalten. Die gegensätzlichen Strategien der Großanleger spiegeln die Unsicherheit über Wachstumsaussichten und KI-Wettbewerb wider.
Zahlen und Bewertung
Für das erste Quartal 2026 rechnet Adobe mit einem Gewinn je Aktie zwischen 5,85 und 5,90 US-Dollar. Die Gesamtjahresprognose liegt bei 23,30 bis 23,50 US-Dollar je Aktie. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 125 Milliarden US-Dollar und einem KGV von 18,24 bewegt sich die Bewertung im moderaten Bereich für den Tech-Sektor.
BMO Capital Markets stufte die Aktie auf "Market Perform" herunter und senkte das Kursziel auf 375 US-Dollar. Der Analystenkonsensus liegt im Schnitt bei 397 US-Dollar – das würde vom aktuellen Niveau bei etwa 305 US-Dollar ein Aufwärtspotenzial von knapp 30 Prozent bedeuten.
Entscheidende Marken im Blick
Die technische Lage bleibt angespannt. Die 50-Tage-Linie verläuft bei 330,69 US-Dollar und hat bislang als Widerstand gewirkt. Sollte Adobe diese Hürde überwinden, könnte sich die Erholung fortsetzen. Die kritische Unterstützung liegt weiterhin beim 52-Wochen-Tief von 288 US-Dollar. Ein Bruch dieser Marke würde das Chartbild weiter eintrüben und möglicherweise neue Verkaufswellen auslösen.
Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob die Wette der norwegischen Staatsfonds aufgeht oder die Vorsicht der aussteigenden Investoren gerechtfertigt war.
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