Adidas Aktie: Rekord mit Haken
Adidas übertrifft Erwartungen im ersten Quartal 2025, doch unveränderte Jahresprognose und US-Zollrisiken dämpfen die Stimmung. Wie geht es weiter?
Adidas legt einen beeindruckenden Start ins Jahr 2025 hin und übertrifft die Erwartungen der Analysten deutlich. Doch die Reaktion am Markt fällt verhalten aus. Was steckt hinter dieser gebremsten Freude trotz starker Zahlen?
Im ersten Quartal kletterte der Umsatz auf 6,15 Milliarden Euro – mehr als die erwarteten 6,10 Milliarden. Währungsbereinigt entspricht das einem satten Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fiel der Sprung beim operativen Gewinn aus: Mit 610 Millionen Euro ließ der Sportartikelhersteller die Analystenprognose von 546 Millionen klar hinter sich.
Auch der Gewinn je Aktie überzeugte mit 2,40 Euro, während Experten nur mit 2,03 Euro gerechnet hatten. Getragen wurde dieses starke Ergebnis von zweistelligen Zuwächsen der Kernmarke quer durch alle Regionen und Verkaufskanäle. Die Zahlen sprechen eigentlich eine klare Sprache für eine Fortsetzung der Erholung.
Doch warum hält sich die Euphorie in Grenzen?
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Trotz des glänzenden Quartalsstarts beließ Konzernchef Björn Gulden die Prognose für das Gesamtjahr 2025 unverändert. Das sorgte bei einigen Anlegern für Stirnrunzeln, hatten sie doch nach dem starken Auftakt auf eine Anhebung gehofft. Gulden selbst deutete an, dass man in einer "normalen Welt" den Ausblick durchaus erhöht hätte.
Der Grund für die Vorsicht liegt vor allem in den USA. Gulden warnte bei der Vorlage der detaillierten Zahlen explizit vor steigenden Kosten durch die dortige Zollpolitik. Obwohl man Importe aus China bereits reduziert habe, sei man von den hohen Abgaben auf Produkte aus anderen Herkunftsländern betroffen.
Die Unsicherheit durch die US-Zollpolitik, die nicht nur China, sondern potenziell alle Lieferländer betrifft, wirft damit einen Schatten auf die ansonsten positive operative Entwicklung. Dieses externe Risiko scheint die positive Wirkung der starken Quartalszahlen aktuell zu überlagern.
Adidas steht damit vor einem Spagat: Operativ läuft es rund, die Marke zieht wieder. Gleichzeitig trüben externe Faktoren wie die US-Handelspolitik den Ausblick ein. Die kommenden Monate dürften zeigen, wie gut der Konzern diese Herausforderungen meistern kann.
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