Das Ende der Fusionsgespräche zwischen den Branchengrößen Rio Tinto und Glencore sorgt für Bewegung im europäischen Rohstoffsektor. Während die Verhandlungen an Bewertungsfragen und Kontrollansprüchen scheiterten, reagierten die Kurse der Schwergewichte unmittelbar. Für den iShares STOXX Europe 600 Basic Resources ETF bedeutet dies das Ende einer großen Übernahmespekulation.

  • Glencore-Aktie: Kursrückgang von rund 7 % nach Bekanntwerden des Abbruchs.
  • Rio Tinto: Kurs stabil; Konzern forderte operative Kontrolle ohne Übernahmeprämie.
  • Sektor-Performance: Trotz der Nachricht liegt das Plus seit Jahresbeginn bei 16,1 %.

Glencore unter Druck – Rio Tinto bleibt hart

Gestern wurde offiziell bekannt, dass der geplante Zusammenschluss von Rio Tinto und Glencore gescheitert ist. Die Marktreaktion folgte prompt: Während die Aktie von Glencore um etwa 7 % nachgab, hielt sich das Papier von Rio Tinto stabil. Marktbeobachter werten dies als Folge der harten Verhandlungsposition von Rio Tinto. Der Konzern bestand offenbar darauf, die operative Führung des fusionierten Unternehmens zu übernehmen, ohne den Glencore-Aktionären eine entsprechende Prämie zu zahlen.

Da beide Konzerne zu den gewichtigsten Positionen im STOXX Europe 600 Basic Resources Index gehören, schlägt diese Volatilität direkt auf den ETF durch. Was bedeutet das nun für die weitere Sektor-Entwicklung?

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Industriemetalle stützen das Portfolio

Trotz des geplatzten Mega-Deals zeigt sich der Rohstoffsektor fundamental robust. Die positive Entwicklung seit Jahresbeginn stützt sich vor allem auf die Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer, die für den Ausbau der KI-Infrastruktur und die Energiewende essenziell sind. Neben den beiden Hauptakteuren bleibt Anglo American ein zentraler Treiber innerhalb des Fonds. Das Unternehmen treibt derzeit seine Portfolio-Bereinigung voran, nachdem es zuvor eigene Übernahmeversuche abgewehrt hatte.

Der ETF bietet mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,46 % p.a. Zugang zu den 20 größten europäischen Bergbau- und Rohstoffwerten. Das verwaltete Vermögen des physisch replizierenden Fonds lag Anfang des Monats bei rund 472 Millionen Euro.

Berichtssaison liefert neue Impulse

In den kommenden zwei Wochen rücken die harten Geschäftszahlen in den Fokus, die über die kurzfristige Richtung entscheiden dürften:

  • 18. Februar: Rio Tinto präsentiert seinen Ergebnisbericht. Anleger achten hier besonders auf die Margen im Eisenerzgeschäft und die Ausblicke für die Kupferproduktion.
  • 20. Februar: Anglo American veröffentlicht Jahresergebnisse. Relevant sind hier Fortschritte bei der geplanten Abspaltung der Diamantensparte De Beers sowie die Förderprognosen für das laufende Jahr.

Damit rücken die operativen Leistungen wieder vor die spekulativen Nachrichten über Großfusionen.

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