Das Unternehmen erwartet stagnierende Umsätze durch NIH-Förderkürzungen, feiert aber juristische Erfolge und investiert weiterhin in technologische Fortschritte.


10X Genomics prognostiziert für 2025 einen Umsatz zwischen 610 und 630 Millionen US-Dollar, was auf ein minimales Wachstum im Vergleich zu 2024 hindeutet. Der aktuelle Aktienkurs von 9,54 Euro verzeichnete am Freitag zwar einen Anstieg von 4,08%, spiegelt jedoch mit einem Jahresrückgang von 72,75% die anhaltenden Herausforderungen des Unternehmens wider. Die vorsichtige Umsatzprognose wird maßgeblich durch die geplanten Kürzungen der National Institutes of Health (NIH) beeinflusst, von deren Fördergeldern 20% bis 25% des Unternehmensumsatzes abhängen. Die potenzielle Deckelung der Gemeinkosten bei NIH-Zuschüssen könnte bei vollständiger Umsetzung zu weiteren Umsatzrückgängen von 10 bis 15 Millionen US-Dollar führen.


Im Februar errang 10X Genomics einen bedeutenden juristischen Erfolg durch eine dauerhafte Untersagungsverfügung gegen Parse Biosciences, die den Verkauf ihrer ATAC und ATAC-Multiome Single Cell Produkte verhindert. Parse erkannte die Gültigkeit der ATAC-seq-Patente von 10X an und bestätigte deren Verletzung. Zudem wurde ein Patentstreit mit Vizgen während des Prozesses beigelegt, wobei beide Parteien vereinbarten, den Fall endgültig abzuweisen. Diese Einigung beendete Vorwürfe der Patentverletzung im Zusammenhang mit Genanalysetechnologie, die 10X von der Harvard University lizenziert.


Strategische Innovationen trotz Marktturbulenzen

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Trotz finanzieller und rechtlicher Herausforderungen treibt 10X Genomics seine Innovationstätigkeit voran. Die Aktie befindet sich derzeit nur 4,51% über ihrem 52-Wochen-Tief von 9,13 Euro und deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 12,18 Euro, was die aktuelle Marktunsicherheit verdeutlicht. Der niedrige RSI-Wert von 19,9 weist zudem auf eine überverkaufte Situation hin.


Auf dem AGBT General Meeting präsentierte das Unternehmen seinen Innovationsfahrplan mit Verbesserungen für alle Plattformen. Für die Chromium-Plattform wurden neue plattenbasierte Workflows für GEM-X Flex eingeführt, die die Analyse von über 700 Proben pro Durchlauf ermöglichen und die Kapazität bieten, 8 Millionen Zellen pro Chip zu verarbeiten. Bei der Visium-Plattform sind Erweiterungen wie Visium HD 3' für hochauflösende räumliche Profilierung und Visium HD XL für größere Gewebeschnitte geplant. Die Xenium-Plattform erhält eine RNA+Protein Multiomics-Funktion, die die gleichzeitige Detektion von RNA und Proteinen auf demselben Objektträger ermöglicht.


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