XRP: Unruhe vorprogrammiert?
Makroökonomischer Gegenwind und Sorgen im Tech-Sektor setzen derzeit auch den Kryptomarkt unter Druck. XRP bildet hier keine Ausnahme und nähert sich einem Drei-Wochen-Tief. Doch während der Kurs unter externen Belastungsfaktoren leidet, zeigen On-Chain-Daten eine interessante Diskrepanz: Großinvestoren scheinen die niedrigeren Preise gezielt für Zukäufe zu nutzen, während die allgemeine Marktstimmung angespannt bleibt.
Externe Faktoren belasten
Verantwortlich für die aktuelle Schwäche sind vor allem übergeordnete Markttreiber. Die Erhöhung der US-Zölle auf 15 Prozent sowie ein breiter Abverkauf im Technologiesektor, ausgelöst durch Bewertungsängste bei KI-Titeln, belasten die Risikobereitschaft der Anleger. In diesem Umfeld gab der XRP-Kurs nach und notiert aktuell bei 1,36 US-Dollar, was einem Wochenverlust von über 8 Prozent entspricht.
Das Verhalten der Großanleger
Trotz der roten Vorzeichen agieren bestimmte Marktteilnehmer antizyklisch. Daten von Ende Februar 2026 belegen, dass "Wale" – also Wallets, die zwischen 10 und 100 Millionen Token halten – während der Korrektur rund 170 Millionen XRP akkumuliert haben. Dies entspricht etwa 0,17 Prozent des zirkulierenden Angebots.
Diesem Kaufinteresse steht jedoch potenzieller Verkaufsdruck an anderer Stelle gegenüber. Am 21. Februar flossen über 31 Millionen Token im Wert von rund 45 Millionen US-Dollar auf die Börse Binance. Dies markierte den größten täglichen Zufluss seit Januar, was oft als Vorbereitung auf Verkäufe interpretiert wird.
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Institutionelle Ströme und Adoption
Auch bei institutionellen Investoren zeigt sich ein gemischtes Bild. Während der breite Kryptomarkt zuletzt Abflüsse verzeichnete, konnte XRP im laufenden Monat institutionelle Zuflüsse von 105 Millionen US-Dollar verbuchen. Allerdings registrierte der Franklin Templeton XRP ETF im gleichen Zeitraum Abflüsse, was auf Portfolioanpassungen hindeutet.
Auf Unternehmensseite schreitet die technologische Integration voran. Die Deutsche Bank nutzt mittlerweile die Infrastruktur von Ripple für grenzüberschreitende Zahlungen und Verwahrung. Wichtig für Anleger ist hierbei jedoch das Detail: Diese Integration nutzt zwar die Software-Architektur von Ripple, kommt aber ohne den nativen Coin XRP aus.
Technische Lage entspannt sich
Technisch befindet sich der Vermögenswert in einer wichtigen Testphase. Der RSI nähert sich dem überverkauften Bereich, während historische Unterstützungszonen zwischen 1,22 und 1,28 US-Dollar liegen. Da die Hebelquoten an den Terminmärkten auf ein Zyklustief gefallen sind, erscheint das Risiko kaskadenartiger Liquidationen, die oft zu rapiden Preisstürzen führen, derzeit deutlich reduziert.
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