Ripple meldet eine strategische Offensive im Nahen Osten und neue Milliarden-Zusagen von Unternehmen. Normalerweise sorgen solch fundamentale Neuigkeiten für Auftrieb, doch diesmal zeigt sich der Markt unbeeindruckt. Während das Unternehmen seine Infrastruktur massiv ausbaut, fragen sich Anleger, warum sich diese operative Stärke nicht im Preis des Tokens widerspiegelt.

Fokus auf Stablecoins in den VAE

Am heutigen Dienstag gab Ripple eine Partnerschaft mit der Zand Bank, einer Digitalbank aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), bekannt. Im Zentrum der Kooperation steht die Etablierung von Stablecoin-Lösungen in der Region. Die Zusammenarbeit umfasst die Unterstützung von Ripples RLUSD innerhalb der regulierten Verwahrungsstruktur der Bank sowie Liquiditätslösungen für den Dirham-basierten Stablecoin AEDZ.

Zand-CEO Michael Chan bezeichnete den Schritt als Möglichkeit, die Blockchain-Nutzung für Regierungen und Unternehmen zu revolutionieren. Der Zeitpunkt passt zur Strategie der VAE, den Anteil der digitalen Wirtschaft am Bruttoinlandsprodukt bis 2032 drastisch zu erhöhen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Institutionelle Infrastruktur wächst

Parallel zur Expansion im Nahen Osten stärkt Ripple sein Angebot für institutionelle Kunden. Durch neue Kooperationen mit Securosys und Figment wird die Ripple Custody-Plattform erweitert. Dies ermöglicht Banken unter anderem, Staking-Dienste für Netzwerke wie Ethereum und Solana anzubieten, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.

Zudem berichteten Medien über massive Zusagen aus der Wirtschaft: Mehrere Großunternehmen sollen Anfang Februar insgesamt zwei Milliarden US-Dollar für XRP-Reserven bereitgestellt haben, angeführt von Evernorth Holdings. Auch die Aktivität auf dem XRP Ledger selbst nimmt zu, insbesondere im Bereich der tokenisierten realen Vermögenswerte und Stablecoins.

Der Grund für die Kursschwäche

Trotz dieser positiven Nachrichtenlage steht der XRP-Kurs unter Druck und notiert aktuell bei rund 1,41 US-Dollar. Auf Wochensicht hat der Token damit rund 13 Prozent an Wert verloren. Marktbeobachter führen diese Diskrepanz auf die Art der Ankündigungen zurück: Die Partnerschaft mit der Zand Bank konzentriert sich primär auf Stablecoin-Infrastruktur und nicht auf die direkte Nutzung von XRP als Brückenwährung.

Die aktuellen Entwicklungen stärken zwar das Geschäftsmodell der Firma Ripple, liefern aber keinen unmittelbaren Kaufdruck für den Token selbst. Investoren bewerten die Maßnahmen offenbar als langfristige strategische Positionierung, die kurzfristig keine Trendwende im Chart erzwingt. Die Schere zwischen der operativen Expansion des Unternehmens und der Performance des Assets XRP bleibt damit das bestimmende Thema für Anleger.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...