Der einst gefeierte Highflyer hat an der Börse massiv Federn gelassen – vom 52-Wochen-Hoch ging es über 60 Prozent bergab. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, nutzt die Solana Foundation die aktuelle Bühne in Hongkong für eine fundamentale Neuausrichtung. Weg vom Image der reinen Spekulations-Plattform für Memecoins, hin zu ernsthaften Anwendungen für Finanzinstitutionen.

Hongkong als strategisches Tor

Heute startet im Rahmen der Consensus 2026 das "Accelerate APAC"-Event der Solana Foundation. Der Zeitpunkt und der Ort sind bewusst gewählt: Hongkong gilt mit seinem klaren regulatorischen Rahmen als Tor zu den asiatischen Kapitalmärkten. Lily Liu, Präsidentin der Foundation, will diese Bühne nutzen, um Entwickler direkt mit Entscheidungsträgern aus der traditionellen Finanzwelt zusammenzubringen.

Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, das Netzwerk in einem der dynamischsten Finanzzentren der Welt fest als Infrastruktur zu verankern. Die Veranstaltung zielt darauf ab, über das reine Krypto-Publikum hinauszureichen und Regulierer sowie institutionelle Investoren anzusprechen.

Weg vom Zocker-Image

Der strategische Schwenk erfolgt in einer schwierigen Marktphase. Analysten von Standard Chartered wiesen Anfang Februar darauf hin, dass der Solana-Kurs seit dem Spätsommer 2025 unter erheblichem Druck steht. Doch unter der Haube verändert sich die Nutzung. Die Bank stellt fest, dass sich die Handelsströme zunehmend von volatilen Meme-Token hin zu Stablecoin-Paaren verlagern.

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Das Transaktionsvolumen mit Stablecoins auf Solana übertrifft mittlerweile sogar das von Ethereum. Dies deutet darauf hin, dass das Netzwerk zunehmend für den tatsächlichen Zahlungsverkehr und Mikrozahlungen genutzt wird – begünstigt durch Gebühren von meist unter einem Cent und Blockzeiten von rund 0,4 Sekunden.

Um diesen Trend zu verstärken, rollt die Foundation ein neues Programm für Institutionen aus. Dazu gehören VIP-Zugänge für Top-Trader und eine verbesserte Datenqualität, die professionellen Standards (FIX-Protokoll) entspricht. Erste Erfolge zeigen sich bei den Anlageprodukten: Der Bitwise BSOL ETF konnte seit Oktober den Großteil der Nettozuflüsse in SOL-Produkte auf sich vereinen.

Technische Stabilität als Basis

Ein wesentlicher Faktor für das Vertrauen der Großanleger ist die Zuverlässigkeit des Netzwerks. Die Zeiten häufiger Ausfälle scheinen überwunden. Dank technischer Upgrades wie dem "Firedancer"-Client, der die Validierung stärkt, liegt die Netzwerkverfügbarkeit mittlerweile bei rund 99,98 Prozent.

Ob der Schwenk hin zur "Enterprise-Blockchain" gelingt und den Kurs stabilisieren kann, wird sich an der Substanz der Partnerschaften messen lassen, die in den kommenden Tagen aus Asien gemeldet werden.

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