XRP: Psychologische Marke fällt
XRP steht zum Jahresauftakt 2026 unter erheblichem Abgabedruck. Der Kurs ist unter die psychologisch wichtige Schwelle von 2,00 US-Dollar gerutscht und hat damit eine kurzfristig bärische Marktstruktur bestätigt. Doch während der Chart klare Warnsignale sendet, zeigen Netzwerkdaten und das Verhalten institutioneller Investoren ein völlig anderes Bild. Diese massive Diskrepanz zwischen Preisverfall und fundamentaler Stärke sorgt aktuell für Diskussionen am Markt.
Technischer Ausbruch gescheitert
Der jüngste Versuch, sich oberhalb der 2-Dollar-Marke zu etablieren, ist fehlgeschlagen. Als der Ausbruch an Dynamik verlor, nutzten Verkäufer die Gelegenheit und drückten den Kurs unter hohem Volumen nach unten. Dies löste eine Welle von Liquidationen bei spekulativen Long-Positionen aus.
Mit einem aktuellen Kurs von 1,92 US-Dollar hat sich der Wert deutlich von der kritischen Marke entfernt. Analysten werten dies als technisches Warnsignal: Die Zone um 2,00 US-Dollar, die zuvor als Unterstützung diente, fungiert nun als harter Widerstand, der Aufwärtsbewegungen deckelt. Die aktuelle Schwächephase ist bemerkenswert hartnäckig: XRP verzeichnete Verluste in 13 der letzten 14 Handelstage.
Fundamentaldaten widersprechen dem Chart
Während der Preis nachgibt, deutet die Aktivität auf dem XRP Ledger ("On-Chain-Daten") auf eine wachsende Adoption hin. Das Netzwerk verarbeitete Mitte Januar 1,45 Millionen Transaktionen an einem einzigen Tag – der höchste Wert seit einem halben Jahr. Diese Zunahme korreliert mit der Nutzung neuer Zahlungskorridore und der Integration von Stablecoins.
Gleichzeitig verknappt sich das Angebot drastisch. Die auf zentralen Börsen gehaltenen XRP-Bestände sind auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen. Ein solcher Abfluss von Börsen wird in der Regel als Indikator dafür gewertet, dass Anleger ihre Coins langfristig verwahren wollen ("Cold Storage") und nicht an einem sofortigen Verkauf interessiert sind.
Institutionelle Anleger greifen zu
Trotz der negativen Kursentwicklung reißen die Zuflüsse in Anlageprodukte nicht ab. Die XRP-ETFs verzeichnen weiterhin Kapitalzuflüsse und gehören zu den am schnellsten wachsenden Krypto-ETFs nach Bitcoin. Selbst während der jüngsten Preisschwäche flossen Gelder in diese Produkte, was auf eine antizyklische Positionierung großer Marktteilnehmer hindeutet. Flankiert wird dies durch regulatorische Fortschritte: Ripple sicherte sich zuletzt wichtige Lizenzen in Großbritannien und Luxemburg, was die institutionelle Basis weiter festigt.
Fazit
XRP befindet sich in einer klassischen Divergenzsituation. Technisch dominiert nach dem Bruch der 2-Dollar-Marke und einem RSI von 28,8 (überverkauft) kurzfristig das Bärenlager. Fundamental hingegen signalisieren leere Börsenbestände und rekordhohe Transaktionsvolumina eine Akkumulationsphase im Hintergrund. Für eine nachhaltige Wende muss der Kurs zwingend die 2-Dollar-Marke zurückerobern und halten; gelingt dies nicht, rückt die nächste Unterstützungszone bei 1,80 US-Dollar in den Fokus.
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