XRP: Politischer Rückenwind
Arizona bringt XRP einen Schritt näher an die Staatskasse. Ein Parlamentsausschuss hat ein Gesetz vorangebracht, das den Token in einen geplanten „Digital Assets Strategic Reserve Fund“ aufnehmen würde. Doch wie viel Substanz steckt hinter dem Vorstoß – und warum bleibt der Markt trotzdem nervös?
Arizona rückt XRP in den Reserve-Fokus
Der zuständige Ausschuss stimmte mit 4 zu 2 Stimmen dafür, XRP explizit in den Entwurf für den Reservefonds aufzunehmen. Als nächstes geht die Vorlage in die volle Legislative des Bundesstaats Arizona.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, dürfte der State Treasurer (Finanzverwalter des Bundesstaats) den Token zusammen mit anderen anerkannten Digital Assets halten und verwalten. Der Fonds ist dabei an Kriterien wie Marktwert und Liquidität geknüpft – XRP ist im Rahmenwerk ausdrücklich genannt.
Bemerkenswert: Der Treasurer bekäme außerdem die Befugnis, die digitalen Vermögenswerte zu verleihen, um zusätzliche Erträge zu erzielen – allerdings nur unter der Auflage, dass sich das finanzielle Risiko für den Staat dadurch nicht erhöht.
Große Adressen kaufen – trotz schwachem Kurs
Während die Politik liefert, bleibt der Kurs unter Druck. Heute notiert XRP bei 1,33 US-Dollar und damit rund 4,3% im Minus.
Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten laut Bericht eine klare Gegenbewegung bei großen Marktteilnehmern: Wallets mit Beständen zwischen 10 und 100 Millionen XRP sollen während des jüngsten Rückgangs mehr als 170 Millionen Token eingesammelt haben. Dazu kommen institutionelle Zuflüsse in XRP-bezogene Anlageprodukte von 105 Millionen US-Dollar seit Monatsbeginn.
Das passt zu einem weiteren Signal aus den Marktdaten: Realisierte Verluste seien innerhalb einer Woche auf rund 1,90 Milliarden US-Dollar gesprungen. Historisch geht so etwas oft mit einer „Bereinigung“ einher – kurzfristige Halter geben ab, während kapitalstärkere Akteure Bestände übernehmen.
Japanische Anleihe bringt XRP-Rendite ins Spiel
Nicht nur in den USA, auch international rückt XRP näher an klassische Finanzprodukte. In Japan kündigte SBI Holdings eine On-Chain-Anleihe im Volumen von 65 Millionen US-Dollar an. Die Anleihe läuft bis Anfang 2029 und bietet einen festen Zins zwischen 1,85% und 2,45%.
Der Clou: Die Renditekomponente wird direkt in XRP ausgezahlt. Anleger erhalten demnach XRP im Gegenwert von 1,29 US-Dollar je 645 US-Dollar Anleihebestand. Abgewickelt wird das über die Plattform „ibet for Fin“, das Rewards-Programm ist auf Kontoinhaber der Kryptobörse SBI VC Trade begrenzt.
Zum Wochenstart prallen damit zwei Entwicklungen aufeinander: Auf der einen Seite belastet das schwache Marktumfeld den Preis, auf der anderen Seite wächst die Einbindung in staatliche und institutionelle Strukturen. Entscheidend wird nun, ob das Arizona-Gesetz im Parlament weiterkommt – und ob die neuen, renditebasierten Anwendungen wie das SBI-Produkt die Nachfrage auch jenseits kurzfristiger Marktphasen stützen können.
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