XRP: Langsamer Vorwärtsgang?
Ripple Labs verbuchte diese Woche einen wichtigen juristischen Erfolg, doch der Kurs reagiert anders als erwartet. Statt einer Erholungsrallye erleben XRP-ETFs massive Abflüsse, die den Preis auf ein neues Jahrestief drücken. Anleger stehen vor einem widersprüchlichen Bild: Während institutionelle Investoren fliehen, nutzen Großanleger im Hintergrund die tiefen Kurse.
Juristischer Erfolg verpufft
Das US-Berufungsgericht für den neunten Bezirk bestätigte am 29. Januar die Abweisung einer Sammelklage gegen Ripple Labs. Der Vorwurf der Kläger, XRP sei als nicht registriertes Wertpapier verkauft worden, scheiterte an der Verjährungsfrist. Das Gericht stellte fest, dass die dreijährige Frist bereits 2016 abgelaufen war, da der öffentliche Verkauf von XRP schon 2t013 begann.
Marktbeobachter betonen, dass dieser Fall unabhängig vom prominenten Rechtsstreit mit der SEC zu betrachten ist, der bereits im August 2025 beigelegt wurde. Trotz dieser Beseitigung eines weiteren rechtlichen Risikos konnte der Kurs keine positive Dynamik entwickeln.
Rekord-Abflüsse bei ETFs
Verantwortlich für den aktuellen Druck sind vor allem institutionelle Anleger. US-gelistete XRP-Spot-ETFs verzeichneten am 30. Januar die höchsten Tagesabflüsse ihrer Geschichte mit netto 92,9 Millionen US-Dollar. Dieser massive Kapitalabzug vernichtete die gesamten Zuflüsse, die im bisherigen Monatsverlauf aufgebaut wurden.
Besonders der Grayscale GXRP Fonds stand im Zentrum des Abverkaufs und überlagerte mit seinen Rückgaben die minimalen Zuflüsse bei Konkurrenzprodukten. Diese Entwicklung steht im scharfen Kontrast zum Ende des Jahres 2025, als die ETFs noch hunderte Millionen Dollar an frischem Kapital anzogen.
Divergenz zwischen "Walen" und Institutionen
Während ETF-Anleger das Handtuch werfen, zeigen On-Chain-Daten ein anderes Verhalten bei direkten Haltern. Die Zahl der sogenannten "Millionärs-Wallets" – Adressen mit mehr als einer Million XRP – stieg im Januar erstmals seit vier Monaten wieder an. Dies deutet darauf hin, dass langfristig orientierte Investoren die Kursschwäche zur Akkumulation nutzen, während das institutionelle Geld aufgrund der Marktvolatilität das Risiko reduziert.
Der Kursrutsch hat XRP mittlerweile auf das 52-Wochen-Tief bei 1,76 US-Dollar gedrückt. Mit einem RSI von aktuell 28,8 ist der Markt technisch inzwischen überverkauft. Ob die Käufe der Großanleger ausreichen, um den Verkaufsdruck der ETFs zu absorbieren, wird die Preisentwicklung der kommenden Tage bestimmen.
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