Der Kryptomarkt tritt auf der Stelle. Während traditionelle Aktienmärkte stabil handeln und systemische Risikofaktoren ausbleiben, bleibt der Kryptosektor schwach. XRP bildet da keine Ausnahme – im Gegenteil: Die Konsolidierung gerät zunehmend unter Druck.

Die Kryptowährung bewegt sich aktuell in einer kritischen Phase. Der zentrale Unterstützungsbereich liegt zwischen 1,55 und 1,45 US-Dollar, wobei die Marke um 1,50 US-Dollar bislang gehalten werden konnte. Doch wie lange noch?

Shorts nehmen zu – Finanzierungsraten im Minus

Besonders auffällig: In den vergangenen 24 Stunden ist das Open Interest mehrfach deutlich angestiegen. Der Großteil dieses Zuwachses entfiel auf Short-Positionen. Immer mehr Marktteilnehmer wetten also gegen XRP. Eine proportionale Abwärtsbewegung im Preis blieb bislang aus – noch. Die Finanzierungsraten notieren im negativen Bereich, was bedeutet: Short-Positionen tragen laufende Kosten.

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Auch im direkten Vergleich mit Bitcoin schneidet XRP schwach ab. Zwar gab es zuletzt eine kurzfristige Stabilisierung im Handelspaar XRP/BTC, doch von relativer Stärke kann keine Rede sein. Eine nachhaltige Outperformance würde die Rückeroberung eines übergeordneten technischen Niveaus voraussetzen – davon ist XRP derzeit weit entfernt.

Makroumfeld bietet keine Unterstützung

Das übergeordnete Marktumfeld bleibt zwar konstruktiv. Die implizite Volatilität ist niedrig, zusätzlicher externer Abwärtsdruck fehlt. Doch genau das ist das Problem: Der Kryptomarkt zeigt seit Monaten eine strukturelle Unterperformance gegenüber traditionellen Märkten. Kein zusätzlicher Stressfaktor bedeutet in diesem Fall auch: keine Katalysatoren für eine Trendwende.

Der Schwerpunkt liegt klar auf der Bodenbildung. Der Bereich um 1,50 US-Dollar dient als kurzfristige Referenz für die Marktstruktur. Doch angesichts steigender Short-Positionen und fehlender Kaufimpulse bleibt die Frage: Hält diese Unterstützung dem Druck stand?

Kein Katalysator in Sicht

XRP verharrt in einer Phase der Stabilisierung, ohne dass sich eine klare Richtungsentscheidung abzeichnet. Die kurzfristigen Schwankungen sind Teil eines längeren Prozesses – und dieser Prozess zeigt bislang keine Anzeichen einer nachhaltigen Erholung. Solange XRP nicht die entscheidenden technischen Niveaus zurückerobert, bleibt die Kryptowährung anfällig für weitere Abwärtsbewegungen.

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