Während der Kurs von XRP aktuell mit wichtigen charttechnischen Unterstützungsmarken ringt, meldet Ripple im Hintergrund einen bedeutenden strategischen Erfolg. Die Kryptowährung steht kurzfristig zwar unter Preisdruck, doch eine neue Partnerschaft mit dem IT-Dienstleister DXC Technology könnte die Tür zu Billionen an Bankeinlagen öffnen. Anleger stehen vor dem Widerspruch: Sinkende Kurse bei gleichzeitig steigender fundamentaler Akzeptanz im traditionellen Finanzsektor.

Zugang zum Bankensektor

Der wohl wichtigste fundamentale Treiber ist die bestätigte Kooperation zwischen Ripple und dem Fortune-500-Unternehmen DXC Technology. Ziel ist die direkte Integration von Ripple-Blockchain-Lösungen in die „Hogan Core Banking Platform“ von DXC.

Die Bedeutung dieses Schrittes liegt in der enormen Reichweite der Plattform: Sie verwaltet weltweit Einlagen in Höhe von rund 5 Billionen US-Dollar und bedient 300 Millionen Konten. Durch die technische Verknüpfung erhalten Banken die Möglichkeit, digitale Vermögenswerte zu verwahren und programmierbare Zahlungen anzubieten, ohne ihre bestehenden Altsysteme komplett austauschen zu müssen. Dies senkt die Hürde für eine institutionelle Nutzung des XRP Ledgers und des Stablecoins RLUSD massiv.

Technisches Bild und Angebotsschock

Trotz dieser Nachrichtenlage dominiert kurzfristig die Preiskorrektur. XRP notiert aktuell bei rund 1,92 US-Dollar und testet damit die kritische Unterstützungszone bei 1,90 US-Dollar. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke könnte weitere Abwärtsrisiken in den Bereich von 1,80 US-Dollar freisetzen. Analysten sehen erst bei einer Rückeroberung der Widerstandszone zwischen 2,00 und 2,02 US-Dollar die Chance auf eine Trendwende.

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Ein Blick auf die Bestandsdaten deutet jedoch auf eine Verknappung hin. Die XRP-Bestände auf Börsen sind im Vergleich zu den Vorjahren um 57 Prozent gefallen und haben Tiefststände erreicht, die zuletzt 2017 verzeichnet wurden. Gleichzeitig verzeichneten die Ende 2025 gestarteten Spot-ETFs Zuflüsse von insgesamt rund 1,37 Milliarden US-Dollar. Diese Diskrepanz zwischen sinkendem Angebot auf Handelsplattformen und institutioneller Nachfrage könnte bei einem Stimmungswechsel als Preistreiber wirken.

Expansion und Stablecoin-Wachstum

Parallel zur DXC-Partnerschaft treibt Ripple die Expansion in weiteren Märkten voran. In der Türkei wurde die Zusammenarbeit mit Garanti BBVA Kripto erweitert, um die Verwahrung von Krypto-Assets für Millionen von Kunden zu sichern. Zudem gewinnt der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin RLUSD an Zugkraft: Nach der Listung auf großen Plattformen stieg dessen Marktkapitalisierung auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar, was die Liquidität im Ökosystem stärkt.

Kurzfristig bleibt die Verteidigung der Marke von 1,90 US-Dollar die oberste Priorität für die Bullen, um das charttechnische Bild nicht weiter eintrüben zu lassen. Erst wenn der Kurs die psychologisch wichtige Hürde von 2,00 US-Dollar nachhaltig überwindet, würde der Markt die fundamentale Stärke durch den DXC-Deal auch preislich validieren.

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