Während Bitcoin und Ethereum mit den klassischen Aktienmärkten schwanken, schlägt XRP einen eigenen Weg ein. Der Auslöser: Seit November 2025 fließt Kapital über neu zugelassene Spot-ETFs in die Kryptowährung – und verändert damit die Marktstruktur fundamental. Nach einem Jahresauftakt mit 25 Prozent Plus zeigt sich nun ein gesunder Rücksetzer, der den Blick auf das eigentliche Phänomen freigibt.

ETF-Nachfrage verschiebt das Gleichgewicht

Die XRP-Spot-ETFs haben seit ihrem Start über 1,3 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Diese Kapitalzuflüsse wirken wie ein Staubsauger: Emittenten wie Bitwise und Grayscale kaufen kontinuierlich Token vom Markt, um die ETF-Anteile zu decken. Das Ergebnis ist ein verknapptes Angebot, das selbst kurzfristige Gewinnmitnahmen – wie zuletzt gesehen – nicht nachhaltig unter Druck setzt.

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Parallel dazu hat sich XRP vom Gleichlauf mit den großen Krypto-Assets gelöst. Während Bitcoin und Ethereum ihre Korrelation zu Tech-Aktien beibehalten, entwickelt XRP eine eigene Dynamik. Grund ist die unterschiedliche Käuferstruktur: Institutionelle Investoren setzen gezielt auf die Ripple-Währung, nicht pauschal auf "Krypto".

Die Zahlen aus der Blockchain

Die On-Chain-Daten der XRP Ledger bestätigen den Trend. Die Menge an XRP auf zentralen Börsen ist auf ein Mehrjahrestief von 1,6 Milliarden Token gefallen – ein Rückgang von über 50 Prozent. Weniger verfügbare Coins auf den Handelsplattformen bedeuten weniger Verkaufsdruck.

Gleichzeitig greifen Großinvestoren zu: Wallets mit Beständen zwischen 100 Millionen und einer Milliarde XRP haben seit dem 6. Januar rund 180 Millionen Token im Wert von etwa 390 Millionen US-Dollar aufgestockt. Auch langfristige Halter nutzen die Korrektur zum Nachkaufen – ein Zeichen für Überzeugung statt Panik.

Ripples strategische Züge

Hinter der Kursentwicklung steht ein Unternehmen, das seine Position aktiv ausbaut. Ripple-CEO Brad Garlinghouse bestätigte diese Woche den erfolgreichen Abschluss der Übernahmen von Ripple Prime und GTreasury. Beide Plattformen zielen darauf ab, XRP und den hauseigenen Stablecoin RLUSD in Unternehmens-Treasuries zu integrieren.

Der RLUSD selbst wächst rasant: Über 1,4 Milliarden US-Dollar sind bereits im Umlauf. Damit entsteht ein reguliertes On-Ramp für institutionelles Kapital, das direkt in das DeFi-Ökosystem der XRP Ledger fließen kann. In Japan treiben Partnerschaften mit Mizuho Bank und SMBC Nikko die Tokenisierung realer Vermögenswerte voran – ein konkreter Nutzen jenseits reiner Spekulation.

Die endgültige Beilegung des SEC-Rechtsstreits im August 2025 hat die regulatorische Unsicherheit beseitigt, die XRP jahrelang belastet hatte. Nun zeigt sich, wie stark das aufgestaute Potenzial war.

Aktuell konsolidiert XRP zwischen 2,05 und 2,14 US-Dollar, nach einem kurzzeitigen Hoch bei 2,41 Dollar Anfang der Woche. Die kritische Unterstützungszone liegt bei 1,90 bis 1,97 Dollar – solange diese hält, bleibt die technische Struktur intakt.

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