Während Bitcoin und Ethereum die Schlagzeilen beherrschen, vollzieht sich bei XRP eine bemerkenswerte Entwicklung im Stillen: Institutionelle Investoren kaufen massiv zu, während der Kurs in einer engen Handelsspanne verharrt. Die Frage, die sich Anleger zum Ende des Novembers 2025 stellen müssen: Ist das die Ruhe vor dem Sturm – oder werden die Bullen enttäuscht?

Institutionelle Gier trifft auf technischen Widerstand

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Fast eine Milliarde Dollar sind mittlerweile in XRP-ETFs geflossen. Allein diese Produkte haben rund 339 Millionen XRP vom Markt gesaugt – Token, die nun in institutionellen Depots liegen statt auf Börsen gehandelt zu werden. Parallel dazu explodierte das Open Interest bei XRP-Futures auf 4,18 Milliarden Dollar, ein Anstieg um vier Prozent allein am Wochenende.

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Besonders pikant: Die Chicago Mercantile Exchange (CME), Spielplatz der Wall-Street-Profis, kontrolliert über ein Viertel dieses Volumens. Gleichzeitig verschwanden XRP im Wert von 640 Millionen Dollar von Binance – ein klassisches Zeichen dafür, dass Großinvestoren ihre Bestände in sichere Cold Wallets transferieren, statt zu verkaufen.

Doch die Euphorie hat einen Haken: Technisch kämpft XRP weiterhin mit massiven Widerständen. Der Kurs notiert deutlich unter den 50-Tage- (2,37 Dollar) und 200-Tage-Linien (2,65 Dollar). Die entscheidende Unterstützung bei 2,11 Dollar wurde zwar verteidigt, doch ein nachhaltiger Ausbruch über 2,25 Dollar lässt auf sich warten.

RLUSD: Der unterschätzte Game-Changer

Während Trader auf Charts starren, baut Ripple im Hintergrund eine Infrastruktur auf, die XRP langfristig stützen könnte. Der hauseigene Stablecoin RLUSD ist innerhalb kürzester Zeit zur achtgrößten stabilen Kryptowährung aufgestiegen – mit 1,26 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung allein im Ethereum-Netzwerk.

Der Clou: RLUSD wurde kürzlich in Abu Dhabi als Sicherheit für institutionelle Finanzgeschäfte zugelassen. Diese regulatorische Anerkennung im finanzstarken UAE-Markt könnte der Türöffner für weitere Anwendungsfälle sein. Mit täglichen Handelsvolumina von über 43 Millionen Dollar zeigt sich bereits jetzt eine robuste Nachfrage.

Strategische Neuausrichtung bei Ripple

Ein personeller Paukenschlag kommt aus der Führungsetage: David Schwartz, Mitbegründer des XRP Ledgers und langjähriger CTO, wird Ende 2025 in die Beraterrolle "CTO Emeritus" wechseln und in den Verwaltungsrat aufrücken. Die Kontinuität soll gewahrt bleiben, doch die operative Führung gibt Schwartz ab – ein Zeichen für den Reifeprozess des Unternehmens.

Nicht alle institutionellen Spieler bleiben jedoch an Bord: CoinShares zog Ende November seinen ETF-Antrag zurück. Die Begründung: strategische Neuausrichtung auf margenstärkere Produkte. Ob diese Entscheidung die Marktdynamik bremst oder ob andere Anbieter die Lücke füllen, wird sich zeigen.

Bullen-Setup oder Bärenfalle?

Die technische Analyse deutet auf ein "Bull Flag"-Muster hin, der Supertrend-Indikator ist auf grün gesprungen und suggeriert ein Kursziel von 2,46 Dollar – ein Plus von zwölf Prozent. Der RSI im neutralen Bereich lässt Raum nach oben. Doch solange XRP nicht nachhaltig über die 2,25-Dollar-Marke ausbricht, bleiben die langfristigen Durchschnittslinien unerreicht.

Die massive Akkumulation durch Institutionen und der Aufbau der RLUSD-Infrastruktur bilden ein fundamentales Sicherheitsnetz. Dennoch: Die entscheidende Unterstützung bei 2,11 Dollar darf nicht fallen. Tut sie es, könnte der Optimismus schnell in Panikverkäufe umschlagen.

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