XRP: Comeback perfekt
XRP hat zum Jahresstart eine bemerkenswerte Rally hingelegt: Plus 28 Prozent seit Jahresbeginn, Platz 3 nach Marktkapitalisierung zurückerobert und von CNBC zum "Breakout Trade of 2026" gekürt. Hinter dem Comeback stecken allerdings nicht nur Kursfantasien, sondern handfeste Daten – von Liquiditätszuflüssen bis zu ETF-Investments.
Volatilität und kritische Marken
Am 7. Januar rutschte XRP von 2,39 auf 2,27 US-Dollar, nachdem die Unterstützung bei 2,32 Dollar brach. Das Handelsvolumen schnellte um 142 Prozent über den Durchschnitt auf 256,3 Millionen – ein klassisches Zeichen für einen kurzfristigen Ausverkauf. Bei 2,21 Dollar fand sich genügend Nachfrage, um den Kurs zu stabilisieren.
Die Zone zwischen 2,31 und 2,32 Dollar fungiert nun als unmittelbarer Widerstand. Darüber liegt bei 2,40 bis 2,50 Dollar der 200-Tage-Durchschnitt. Technisch ähnelt das Muster eher einer Marktbereinigung als einem nachhaltigen Abwärtstrend – mehrere höhere Tiefs im Bereich von 2,26 Dollar deuten auf Kaufinteresse hin.
Liquidität steigt trotz Korrektur
Ungewöhnlich: Während XRP korrigierte, kletterte die Gesamtliquidität auf der XRP Ledger DEX auf 173 Milliarden Dollar. Normalerweise sinkt diese Kennzahl bei Kursrückgängen. Die Zahl der DEX-Transaktionen erreichte 890.268 – die Liquidität wird also aktiv genutzt, nicht nur bereitgestellt.
Besonders auffällig ist die Taker-Buy-Ratio, die über 0,5 stieg. Das signalisiert, dass Käufer die Marktaktivität dominieren. Seit Mitte Dezember 2025 häufen sich größere Liquiditätsschübe, was auf institutionelle Positionierungen hindeutet. Hinzu kommen 5,8 Millionen Dollar an liquidierten Short-Positionen, die zusätzlichen Aufwärtsdruck erzeugten.
ETF-Zuflüsse bleiben stabil
Ein Treiber der Rally sind die US-gelisteten XRP-ETFs. Am 5. Januar flossen 46,1 Millionen Dollar in diese Fonds – und das, obwohl der Kryptomarkt im vierten Quartal 2025 schwächelte. CNBC hob hervor, dass Investoren selbst während der Korrektur kontinuierlich Kapital in XRP-Produkte pumpten.
Diese Beharrlichkeit unterscheidet XRP von anderen Altcoins und deutet auf institutionelles Vertrauen hin. Mit dem Ende der SEC-Klage gegen Ripple ist eine zentrale Unsicherheit vom Tisch – ein Faktor, den CNBC neben der weniger überfüllten Positionierung gegenüber Bitcoin und Ethereum als Grund für die Outperformance anführt.
Ausblick: Breakout oder Kanal?
Chartanalyst "The Great Mattsby" weist auf ein seltenes Setup hin: XRP/BTC nähert sich erstmals seit 2018 einem Ausbruch über die monatliche Ichimoku-Wolke. Bestätigt sich dieses Muster, könnte XRP Bitcoin in den kommenden Wochen relativ outperformen.
Entscheidend bleibt die Rückeroberung der 2,31- bis 2,32-Dollar-Zone. Gelingt der Bruch, dürfte die bullische Struktur Bestand haben. Scheitert XRP daran, könnte der absteigende Kanal kurzfristig wieder die Oberhand gewinnen. Die On-Chain-Daten und ETF-Zuflüsse sprechen jedoch dafür, dass größere Marktteilnehmer auf steigende Kurse setzen.
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