Workday Aktie: Unter Druck
Workday gerät zum Jahresbeginn merklich unter Druck: Die Aktie hat in den ersten Handelstagen zentrale Unterstützungen durchbrochen, während das Handelsvolumen und die Schwankungen zugenommen haben. Käufer sind bislang zurückhaltend. Können die soliden Quartalszahlen den Abwärtstrend stoppen?
Technische Lage
Der Schlusskurs lag zuletzt bei 206,17 USD, rund 23 % unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 267,40 USD. Der RSI von 69,3 bei gleichzeitig hoher 30‑Tage‑Volatilität (65,64 % annualisiert) deutet auf verstärkte Schwankungen und erhöhte Nervosität hin.
Technisch hat dies zu einer anhaltenden Abwärtsdynamik geführt: Marktteilnehmer reagieren defensiver, was das Finden eines stabilen Bodens erschwert. Solange die Aktie nicht deutlich zur Ruhe kommt, bleibt die Bandbreite für kurzfristige Rückschläge groß.
Fundament & Guidance
Operativ zeigt Workday weiterhin Stärke: Die jüngsten Quartalszahlen übertrafen die Konsensschätzungen, und Management und Geschäftsmodell liefern weiter Belastungsmomente für die Bewertung.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
- Gesamtumsatz Q3 FY2026: 2,432 Mrd. USD (plus 12,6 % YoY), leicht über Konsens
- Subscription‑Umsatz: 2,244 Mrd. USD (plus 14,6 % YoY)
- Non‑GAAP EPS: 2,32 USD (gegenüber Schätzung 2,17 USD)
- Non‑GAAP‑Operating‑Margin: 28,5 %; Ziel für FY2026: ~29 %
- Cash und marktfähige Wertpapiere: 6,84 Mrd. USD
- Guidance Full‑Year Subscription Revenue: 8,828 Mrd. USD
Diese Zahlen belegen, dass das Kerngeschäft (Abo‑Umsätze) wächst und die Profitabilität aufgebaut wird. Dennoch reicht das für eine sofortige Trendwende nicht aus, solange technische Schwäche und erhöhte Volatilität dominieren.
Insider, Analysten und Ausblick
Interne Verkäufe mehrerer Führungskräfte in den letzten Monaten haben zusätzliche Unsicherheit gebracht: So meldeten unter anderem hochrangige Manager Verkäufe im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Marktbeobachter interpretieren solche Transaktionen meist als Zeichen erhöhter Vorsicht, nicht zwingend als Vertrauensverlust, sollten sie sich aber häufen.
Analystenseitig bleibt das Konsensrating ein "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 282,22 USD, doch einzelne Institute, etwa UBS, haben ihr Ziel reduziert (UBS: 240 USD). Solche Anpassungen spiegeln Sorgen um Wachstumsperspektiven im Cloud‑ERP‑/HCM‑Segment wider.
Kurzfristig hängt eine Stabilisierung an klaren, überprüfbaren Punkten: Die Aktie müsste den Bereich um den 50‑Tage‑Durchschnitt (194,04 USD) verteidigen und die angekündigte Guidance (insbesondere Abo‑Wachstum und Margenziel ~29 %) bestätigen. Gelingt beides, ließe sich der Abwärtsdruck reduzieren; bleiben Volatilität, Insiderverkäufe und Analysten‑Zurücknahmen bestehen, ist mit fortgesetzter Unsicherheit zu rechnen.
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