Platin glänzt derzeit heller als Gold und Palladium. Nachdem der Preis für das Industriemetall am Mittwoch die psychologisch wichtige Marke von 2.070 US-Dollar pro Unze knackte, korrigiert der WisdomTree Physical Platinum ETF am heutigen Donnerstag leicht. Doch hinter der kurzfristigen Volatilität steckt ein fundamentales Angebotsdefizit, das den Wert des Fonds innerhalb eines Jahres um rund 112 Prozent nach oben getrieben hat.

Angebotsmangel treibt den Preis

Am gestrigen Mittwoch kletterte der Platinpreis laut Reuters-Daten um über drei Prozent auf 2.076,92 US-Dollar. Der physisch hinterlegte ETF von WisdomTree schloss den Handelstag in London daraufhin mit einem Plus von 1,52 Prozent bei 190,38 US-Dollar ab. Heute zeigt sich der Markt jedoch etwas erschöpft: Der Kurs sank leicht um 0,71 Prozent auf 189,04 US-Dollar.

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Trotz dieses kleinen Rücksetzers bleibt die Aufwärtsdynamik robust. Seit Jahresbeginn 2025 ist der Preis um mehr als 77 Prozent gestiegen. Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist die angespannte Versorgungslage. Vor allem in Südafrika, dem weltweit wichtigsten Förderland, schwächelt die Produktion. Dass Bergbauunternehmen bereits jetzt langfristige Verträge zur Sicherung der Energieversorgung für 2026 abschließen, verdeutlicht die logistischen Hürden der Branche.

Platin schlägt Gold und Palladium

Im Vergleich zu anderen Edelmetallen hat Platin seine Mitbewerber in den letzten zwölf Monaten prozentual deutlich abgehängt. Während Gold am Mittwochmorgen bei etwa 4.957 US-Dollar und Palladium bei 1.755 US-Dollar notierten, zog das Interesse an Platin als Industriekatalysator und Inflationsschutz massiv an. Kann das Edelmetall das Niveau von 2.000 US-Dollar dauerhaft verteidigen?

Für Anleger bildet der WisdomTree-ETF diese Preisbewegungen nahezu eins zu eins ab. Der Fonds ist vollständig durch physische Platinbestände bei der HSBC Bank abgesichert. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,49 Prozent bietet er einen direkten Zugang zum Spotpreis des Metalls, ohne dass Investoren die Barren selbst lagern müssen.

Widerstand bei 2.000 US-Dollar

In den nächsten Handelstagen wird sich zeigen, ob die Marke von 2.000 US-Dollar als neue Unterstützung hält. Angesichts der rasanten Kursgewinne der letzten Monate wächst die Wahrscheinlichkeit für kurzfristige Gewinnmitnahmen. Die weitere Entwicklung des ETF hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Förderengpässe in Südafrika bestehen bleiben und wie stabil die industrielle Nachfrage der Automobilindustrie ausfällt. Insbesondere die kommenden Daten zum Bergbau-Output werden hier den Takt angeben.

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