WisdomTree Physical Silver EUR: Solider Wachstumspfad!
Silber erlebt derzeit eine beeindruckende Renaissance als sicherer Hafen. Eine Kombination aus eskalierenden geopolitischen Spannungen und drastischen Änderungen in der US-Handelspolitik treibt Anleger verstärkt in Edelmetalle. Dabei entwickelt das „weiße Metall“ momentan eine Dynamik, die selbst Gold in den Schatten stellt.
Zölle und Geopolitik als Preistreiber
Der deutliche Kurssprung am Freitag resultiert primär aus der wachsenden Unsicherheit im Nahen Osten. Die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran ließen Investoren verstärkt Schutz in harten Vermögenswerten suchen. Gleichzeitig stützten sinkende Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen die Nachfrage nach Edelmetallen, da diese im Vergleich zu verzinsten Anlagen an Attraktivität gewannen.
Zusätzlichen Rückenwind liefert die neue Zollpolitik der US-Regierung. Doch warum reagiert gerade Silber so sensibel auf die aktuellen Handelskonflikte? Die Berufung auf „Section 122“ zur Einführung globaler Zölle von zunächst zehn Prozent schürt am Markt die Sorge vor einer schleichenden Währungsabwertung. Da Marktteilnehmer bereits eine mögliche Ausweitung der Zölle auf 15 Prozent einpreisen, rücken Sachwerte gegenüber papiergeldgebundenen Instrumenten verstärkt in den Fokus.
Relative Stärke gegenüber Gold
Diese fundamentale Verschiebung zeigt sich auch in den massiven Kapitalzuflüssen. Der WisdomTree Physical Silver EUR profitierte von diesem Trend und verzeichnete am Freitag einen Kursanstieg von rund fünf Prozent auf einen Schlusskurs von 72,07 Euro. Auffällig ist dabei die Outperformance gegenüber Gold: Während das gelbe Metall nur moderat zulegen konnte, sorgte der deutliche Satz des Silbers dafür, dass sich das Gold-Silber-Verhältnis spürbar verringerte.
Innerhalb der europäischen Märkte war zuletzt ein genereller Trend hin zu rohstoffbasierten Produkten erkennbar. Allein in der vergangenen Woche flossen dem Anbieter WisdomTree netto über 385 Millionen Euro zu. Der physisch hinterlegte Silber-Fonds bietet Anlegern dabei eine kosteneffiziente Möglichkeit, an der Preisentwicklung zu partizipieren, ohne die logistischen Hürden einer physischen Auslieferung tragen zu müssen.
Die Marke von 100 Dollar im Visier
Nach dem jüngsten Ausbruch rückt die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar pro Unze in greifbare Nähe. Kurzfristig dürften die Märkte die Auswirkungen der Handelszölle zwar zunächst verdauen, was zu einer vorübergehenden Seitwärtsbewegung führen könnte. Die technische Lage hat sich jedoch deutlich aufgehellt, da Silber seine jüngsten Monatsgewinne von rund zehn Prozent verteidigen konnte.
Solange der Silberpreis die Unterstützung bei 92 US-Dollar pro Unze hält, bleibt das Szenario für weitere mittelfristige Gewinne intakt. Ein wesentlicher Impulsgeber für die kommenden Monate wird die Zinspolitik der US-Notenbank Fed sein. Sollte es bis Juni zu einer Zinssenkung kommen, für die der Markt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 42 Prozent sieht, würde dies die Haltekosten für Silber weiter reduzieren und den Aufwärtstrend stützen.
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