Vonovia Aktie: Goldman hält dagegen
Die Vonovia-Aktie kämpft seit Wochen mit Kursverlusten und notiert nahe dem Jahrestief. Doch während der Markt zweifelt, zeigt sich Goldman Sachs überzeugt: Die US-Investmentbank stuft den Bochumer Wohnungskonzern als einzigen deutschen Immobilientitel mit Kaufempfehlung ein. Gleichzeitig stockt BlackRock seine Position deutlich auf.
Die wichtigsten Fakten:
- Goldman Sachs bestätigt "Buy" mit Kursziel 36,60 Euro (Potenzial: +51%)
- BlackRock erhöht Stimmrechtsanteil von 7,63% auf 8,33%
- Aktie notiert mit 24,21 Euro rund 20% unter Jahreshoch
- Durchschnittliches Analystenkursziel: 34,93 Euro
Einziger Kauf im deutschen Immobiliensektor
Goldman-Sachs-Analyst Jonathan Kownator passte sein Kursziel minimal von 37,00 auf 36,60 Euro an, hält aber an seiner Kaufempfehlung fest. Die Begründung ist bemerkenswert: Vonovia sei der einzige deutsche Immobilienwert mit positivem Votum.
Kownator stützt seine These auf drei Argumente. Erstens sollen europäische Immobilienwerte in unsicheren Zeiten als geopolitische Absicherung dienen. Zweitens könnten sie als Alternative zu möglicherweise überbewerteten Tech-Titeln fungieren. Drittens bieten Sachwerte Stabilität in einem volatilen Markt.
BlackRock nutzt Schwäche zum Aufbau
Der weltgrößte Vermögensverwalter erhöhte seinen Anteil zum 19. Januar auf 8,33 Prozent der Stimmrechte. Der Zukauf von 0,7 Prozentpunkten signalisiert Vertrauen institutioneller Investoren in die langfristige Perspektive des Konzerns.
Die Timing-Frage stellt sich allerdings: Die Aktie verlor in den vergangenen 30 Tagen fast 12 Prozent und notiert nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 23,67 Euro. BlackRock scheint die Schwäche gezielt als Einstiegsgelegenheit zu nutzen.
Charttechnik bleibt Belastungsfaktor
Die technische Situation gibt wenig Anlass für Optimismus. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt (25,04 Euro) und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt (27,12 Euro). Der RSI von 37,3 deutet zwar auf eine leichte Überverkauftheit hin, aber von einer technischen Bodenbildung kann noch nicht die Rede sein.
Die hohe Volatilität von annualisiert 57 Prozent zeigt zudem, wie nervös der Markt bei Immobilientiteln bleibt. Zinsunsicherheiten und konjunkturelle Risiken belasten den gesamten Sektor.
Analystenkonsens bleibt konstruktiv
Neben Goldman Sachs halten weitere Banken an positiven Einschätzungen fest. Berenberg führt mit einem Kursziel von 41,00 Euro, gefolgt von UBS (37,00 Euro) und JP Morgan (36,00 Euro). Lediglich die Deutsche Bank bleibt mit "Hold" und 28,00 Euro zurückhaltender.
Der breite Konsens von 16 bis 17 Analysten liegt bei "Outperform" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 34,93 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 44 Prozent zum aktuellen Kurs.
Am 19. März folgen die Quartalszahlen für das Schlussquartal 2025 sowie der vollständige Jahresabschluss. Für 2026 peilt Vonovia unter dem neuen CEO Luka Mucic ein bereinigtes EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro an – rund 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
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