Der Immobilien-Gigant setzt seinen internationalen Expansionskurs fort und wagt sich erstmals auf den australischen Kapitalmarkt. Während die Aktie seitlich tendiert, könnte diese strategische Weichenstellung neue Impulse liefern.

Vonovia hat eine bemerkenswerte Premiere gefeiert: Die erste Anleiheemission am australischen Markt brachte dem Konzern 850 Millionen australische Dollar ein - umgerechnet etwa 475 Millionen Euro. Der "Kangaroo Bond" wurde in zwei Tranchen mit sieben und zehn Jahren Laufzeit platziert, bei einer gewichteten Rendite von 3,87 Prozent nach Währungsabsicherung.

Besonders interessant: Finanzvorstand Philip Grosse sieht darin weit mehr als nur eine weitere Finanzierungsquelle. Die Australien-Mission gilt als Tor zur gesamten Asien-Pazifik-Region, die für das Unternehmen "hochattraktiv" sei. Ein klares Signal für internationale Ambitionen.

Seitwärtstrend hält an

Charttechnisch bewegt sich der Titel weiterhin in der bekannten Handelsspanne zwischen 25 und 30 Euro. Die psychologisch wichtigen gleitenden Durchschnitte bei 28,50 bis 28,60 Euro bleiben der Dreh- und Angelpunkt. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte den Weg zu höheren Kurszielen ebnen.

Die relative Stärke gegenüber dem schwächelnden DAX zeigt: Anleger scheinen auf eine baldige Zinswende zu setzen. Immobilienwerte gelten als besonders zinssensitiv - jede Andeutung lockerer Geldpolitik könnte Kurssprünge auslösen.

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Fundamentale Wende geschafft?

Die jüngsten Quartalszahlen bestätigen die solide Verfassung: Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um über 6 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Noch beeindruckender der Gewinn je Aktie: von minus 0,95 Euro im Vorjahr auf positive 0,38 Euro.

Die Australien-Finanzierung unterstreicht die wiedergewonnene Kapitalmarktstärke. Nach schwierigen Zeiten während der Zinswende scheint der Konzern wieder Vertrauen bei internationalen Investoren zu genießen. Goldman Sachs sieht mit einem Kursziel von 42,30 Euro knapp 50 Prozent Aufwärtspotenzial.

Bleibt die Frage: Reicht das für den entscheidenden Befreiungsschlag über die hartnäckige Widerstandszone?

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