Voestalpine-Aktie: Verwässerung über Umwege!
Bereits im Jahr 2023 hat Voestalpine eine Wandelschuldverschreibung mit einem Volumen von 250 Millionen Euro ausgegeben, die noch bis April 2028 läuft. Nun kündigte der österreichische Stahlkonzern, diese noch einmal auszuweiten. Es soll um bis zu 35 Millionen Euro aufgestockt werden, indem bis zu sieben Millionen Aktien ausgegeben werden. Bezugsrechte bestehender Aktionäre sind dabei ausgeschlossen.
Da Voestalpine auf bereits vorhandene Aktien zurückgreift, findet technisch gesehen erstmal keine Verwässerung statt. Eine solche kommt aber letztlich über Umwege. Denn da eine nicht geringe Anzahl an Titeln ihren Weg zurück an die Märkte findet, werden diese auch wieder berechtigt für Dividendenausschüttungen. Das lässt zumindest befürchten, dass es dann in Zukunft pro Aktie weniger geben könnte als bisher.
Die Anleger sind nicht erfreut
Das dürfte dann auch der entscheidende Faktor dafür sein, dass die Voestalpine-Aktie auf die Maßnahme mit deutlichen Verlusten reagierte. Am Montagmorgen gab der Kurs um 3,4 Prozent nach, was selbst im heute schwachen Handel überdurchschnittlich ist. Der Kurs landete zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels bei 46,88 Euro. Vor wenigen Tagen näherten sich die Bullen mit einem neuen 52-Wochen-Hoch bei 49,18 Euro noch der 50-Euro-Linie.
Wofür Voestalpine die zusätzlichen Mittel benötigt, wurde nicht klar mitgeteilt. Skeptiker könnten darin ein Anzeichen für eine nicht ganz optimale Liquidität erkennen. Möglich ist aber auch, dass der Konzern schlicht die vergleichsweise überschaubaren Zinsen mitzunehmen gedenkt und an einer möglichst stabilen Aufstellung mit Blick auf die Zukunft feilt. Welche Lesart zu bevorzugen ist, sei jedem selbst überlassen.
Voestalpine: Kein Grund zur Panik
Unter dem Strich ist die Erweiterung der Wandelschuldverschreibung für bestehende Anleger nicht besonders erfreulich, aber auch noch lange kein Beinbruch. In der Regel reagieren Aktien auf solche Ereignisse kurzfristig negativ. Der generelle Aufwärtstrend, der bei Voestalpine schon seit vielen Monaten zu beobachten ist, muss dadurch aber noch nicht aus dem Tritt gebracht werden.
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