Voestalpine Aktie: Verdopplung!
Der österreichische Stahlkonzern startet mit beeindruckender Dynamik in das Börsenjahr 2026. Nach einem Kursanstieg von über 100 Prozent binnen zwölf Monaten notiert das Papier nur noch knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch. Doch was treibt diese Rallye wirklich an – ist es nur die Hoffnung auf politische Schützenhilfe oder eine fundamentale Wende im operativen Geschäft?
EU-Politik als Katalysator
Der wichtigste Kurstreiber ist politischer Natur. Seit heute, dem 1. Januar 2026, greift der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der EU. Dieser Mechanismus verpflichtet Importeure von Stahl, CO2-Zertifikate zu erwerben, die dem europäischen Preisniveau entsprechen. Das verteuert Stahlimporte aus Drittländern massiv und stärkt die Wettbewerbsposition europäischer Produzenten wie Voestalpine. Analysten erwarten durch diesen Schutzschirm eine Stabilisierung der Stahlpreise und damit verbesserte Margen.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die veränderten Rahmenbedingungen haben eine Welle von positiven Bewertungen ausgelöst. JPMorgan stufte die Aktie auf „Overweight" hoch und hob das Kursziel auf 40,60 Euro an. Die Experten rechnen für das laufende Kalenderjahr mit einem EBITDA-Anstieg von 15 Prozent. Auch die UBS sieht mit einem Kursziel von 43 Euro noch Luft nach oben.
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Besonders im Automobil-Sektor, der für rund 40 Prozent des Umsatzes der Stahlsparte steht, zeichnet sich eine Trendwende ab. In den aktuellen Jahresgesprächen mit den Herstellern könnten erstmals seit zwei Jahren wieder Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Marktbeobachter sprechen von möglichen Aufschlägen um die 100 Euro pro Tonne.
Restrukturierung trotz Gewinnanstieg
Trotz der Kursrallye bleibt das Umfeld herausfordernd. Als Reaktion auf US-Zölle und operative Hürden streicht der Konzern an den Standorten Kindberg und Mürzzuschlag rund 340 Stellen und reduziert Schichtbetriebe. Die jüngsten Halbjahreszahlen belegen jedoch die Widerstandskraft des Unternehmens: Während der Umsatz leicht auf 7,6 Milliarden Euro nachgab, kletterte der Nettogewinn um fast 9 Prozent auf 199 Millionen Euro.
Die charttechnische Entscheidung steht nun unmittelbar bevor. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch bei 39,35 Euro, wäre der Weg zur psychologisch wichtigen 40-Euro-Marke frei. Ob die fundamentale Entwicklung diesen Optimismus rechtfertigt, wird sich spätestens am 11. Februar 2026 zeigen, wenn Voestalpine die Zahlen zum dritten Quartal vorlegt.
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