Voestalpine Aktie: Rekord-Auftrag gesichert
Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine hat den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte im Bereich Hochregalsysteme an Land gezogen. Mit einem Volumen von rund 41 Millionen Euro sichert sich die Metal Forming Division einen prestigeträchtigen Großauftrag in der Türkei – und demonstriert die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Logistikgeschäft.
Die wichtigsten Fakten zum Mega-Projekt:
- Auftragsvolumen: ca. 41 Millionen Euro
- Standort: Istanbul, Türkei
- Fertigstellung: April 2027
- Dimensionen: 222 Meter lang, 86 Meter breit, knapp 40 Meter hoch
- Kunde: führender türkischer Logistikdienstleister im Sportartikel-Segment
Hightech-Lager für die Metropolregion
Voestalpine errichtet für den türkischen Partner ein modernes Logistikzentrum, das als zentraler Sportartikel-Hub fungieren soll. Das Projekt umfasst den Bau eines Hochregallagers sowie eines vollautomatisierten Kleinteilelagers. Nach Fertigstellung zählt die Anlage zu den größten und effizientesten Lagerlösungen in der Region Istanbul.
Die Metal Forming Division, die für das Projekt verantwortlich zeichnet, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro bei einem EBITDA von 169,3 Millionen Euro. Mit rund 10.900 Mitarbeitern strebt die Division bis 2035 eine klimaneutrale Fertigung an.
Internationale Pipeline gefüllt
Der Istanbul-Auftrag steht nicht isoliert. In den Niederlanden hat Voestalpine kürzlich zwei 45 Meter hohe Hochregallager für das Distributionszentrum der Möbelkette JYSK abgeschlossen. In Großbritannien läuft derzeit der Bau eines 30 Meter hohen vollautomatisierten Palettenregalsystems für einen Einzelhändler.
Parallel baut der Konzern seine US-Präsenz aus: Ein spezialisierter Produktionsstandort in Kentucky wurde im Geschäftsjahr 2024/25 in Betrieb genommen und wird im laufenden Jahr erweitert, um die steigende Nachfrage auf dem amerikanischen Markt zu bedienen.
Ausblick
Die Voestalpine Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Mit einem Gesamtkonzernumsatz von 15,7 Milliarden Euro und einem EBITDA von 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024/25 zeigt sich der Konzern solide aufgestellt. Am 11. Februar 2026 legt das Unternehmen die nächsten Quartalszahlen vor – dann wird sich zeigen, wie sich die gefüllte Auftragspipeline auf die operative Entwicklung auswirkt.
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