Von der oftmals heraufbeschworenen Wirtschaftskrise in Österreich und Europa ist bei der Aktie von Voestalpine bisher erstaunlich wenig angekommen. Mit dem Papier ging es im vergangenen Jahr bevorzugt in die Höhe und die Bullen lassen bisher auch 2026 kaum nach. Dafür gäbe es nach Ansicht des Analysten Nicolas Kneip von der Wiener Privatbank auch kaum nachvollziehbare Gründe. Gegenüber dem "Kurier" zeichnet der Experte eine sehr hübsche Aussicht für das neue Jahr.

Profiteren könnte Voestalpine im großen Stil von neuen Regelungen der EU, die in diesem Jahr inkrafttreten und die heimische Stahlindustrie stärken sollen. Vorgesehen sind unter anderem strengere Richtlinien für Importe aus Asien. Nach Erreichen einer bestimmten Schwelle steigen die Aufschläge an, sodass Voestalpine und weitere Anbieter vorteilhafter dastehen.

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Voestalpine spart in der Zeit

Anerkennung findet Voestalpine bei den Börsenprofis darüber hinaus für seine in die Wege geleiteten Sparmaßnahmen. Als Reaktion auf hohe US-Zölle kündigte das Unternehmen sit Streichung von 340 Jobs an. Gleichzeitig machten sich Erfolge in Segmenten wie der Bahnindustrie positiv bemerkbar, wo für das Jahr 2026 und darüber hinaus mit deutlichen Schüben gerechnet wird. Gerade im Nachbarland Deutschland ist der Sanierungsbedarf derart hoch, dass es jeder Beschreibung spottet.

Zusammengefasst ist es Voestalpine gelungen, sich in einem schwierigen Marktumfeld stabil zu positionieren und überall dort auf Wachstumspfad zu gehen, wo es die Umstände ermöglichten. Das wurde an der Börse bereits mit satten Kursaufschlägen belohnt. Ob es von hier aus noch weiteres Aufwärtspotenzial gibt, daran hat der Analyst Kneip dann allerdings doch so manchen Zweifel.

Ausgereizt?

Die noch vorhandenen Chancen sieht der Börsenprofi bereits als weitgehend eingepreist an. Zudem sei der starke Kursanstieg aus 2025 auch auf herbe Rückgänge im Jahr zuvor zurückzuführen. Einen fairen Wert sieht Kneip zwischen 35 und 40 Euro. Genau dort ist die Voestalpine-Aktie mit 38,58 Euro am Donnerstagmittag bereits angekommen.

 

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