Vizsla Silver Aktie: Klagewelle rollt an
Der Silber-Entwickler Vizsla Silver durchlebt die schwerste Phase seiner Unternehmensgeschichte. Während der Betrieb auf dem mexikanischen Panuco-Projekt nach einer tödlichen Entführungsserie weiterhin ruht, rüsten sich nun mehrere US-Kanzleien für rechtliche Schritte. Anleger fliehen in Scharen aus dem Papier, das sich seit seinem Januar-Hoch im Wert nahezu halbiert hat.
Tragödie zieht juristische Kreise
Ursprung des massiven Kursverfalls ist ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall auf dem Projektgelände in Concordia. Ende Januar wurden dort zehn Mitarbeiter entführt. Wie das Management Anfang März bestätigen musste, kamen zwei der Kollegen ums Leben, drei weitere gelten noch immer als vermisst. Die Arbeiten vor Ort sind bis auf Weiteres ausgesetzt.
Diese ohnehin belastende Situation weitet sich nun zu einem handfesten juristischen Problem aus. Gleich drei große Anwaltskanzleien, darunter Pomerantz und Rosen Law, prüfen derzeit Sammelklagen wegen möglichen Wertpapierbetrugs. Der Vorwurf lautet, das Management könnte die Öffentlichkeit nach dem Vorfall mit irreführenden Informationen versorgt haben.
Analysten ziehen die Reißleine
Die Kapitalmärkte reagieren auf diese beispiellose Unsicherheit mit einem klaren Votum. Notierte das Papier Ende Januar noch auf einem Rekordhoch von 9,82 Kanadischen Dollar (CAD), rutschte der Kurs bis Mitte März auf rund 5,00 CAD ab.
Auch die Analysten passen ihre Modelle an die neue Realität an. National Bank Financial strich die Kaufempfehlung und senkte das Kursziel drastisch von 10,50 auf 6,40 CAD. Kurz darauf folgte die CIBC mit einer Abstufung auf eine neutrale Bewertung. Die Mitte März vorgelegten Quartalszahlen mit einem Verlust von 0,44 CAD je Aktie rückten angesichts der operativen Stilllegung völlig in den Hintergrund.
Fundamentaldaten rücken in den Hintergrund
Auf dem Papier bleibt das Panuco-Projekt mit einem ausgewiesenen Barbestand von über 450 Millionen US-Dollar vollständig durchfinanziert. Die Bilanzsumme überstieg laut den jüngsten Meldungen an die US-Börsenaufsicht die Marke von einer Milliarde CAD. Solange jedoch die behördlichen Suchmaßnahmen in Mexiko andauern und der operative Betrieb ruht, verbrennt das Unternehmen ohne laufende Einnahmen kontinuierlich Kapital.
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