Die Vizsla Silver-Aktie legte am Freitag um 5,7 Prozent zu und schloss bei 3,24 US-Dollar. Die Erholung kommt nach wochenlangem Verkaufsdruck infolge des Sicherheitsvorfalls in Mexiko — doch das Handelsvolumen erzählt eine nüchterne Geschichte: Mit rund 2,77 Millionen gehandelten Aktien lag es 75 Prozent unter dem Durchschnitt. Der Kursanstieg spiegelt eher nachlassenden Verkaufsdruck als echte Kauflaune wider.

Betrieb pausiert, Planung läuft weiter

Der Betrieb am Flaggschiff-Projekt Panuco in Sinaloa, Mexiko, bleibt nach dem Sicherheitsvorfall vom Januar weiterhin ausgesetzt. Das Unternehmen arbeitet in dieser Zeit vorwiegend remote an ingenieurstechnischen Grundlagen. Konkret: Ein Bohrprogramm über 21.000 Meter wurde 2025 abgeschlossen, für 2026 ist ein Distrikts-Bohrprogramm von rund 60.000 Metern geplant. Eine Bauentscheidung soll nach Erhalt der Genehmigungen fallen, die erste Produktion ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen.

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Finanziell hat das Unternehmen zuletzt eine wichtige Marke überschritten: Die Bilanzsumme überstieg laut dem im März eingereichten Bericht erstmals die Marke von einer Milliarde kanadischen Dollar. Zum Jahresende 2025 verfügte Vizsla Silver über mehr als 450 Millionen US-Dollar in bar, ergänzt durch eine gesicherte Projektfinanzierung inklusive einer 300-Millionen-US-Dollar-Wandelanleihe.

Analysten uneins, Silbermarkt strukturell knapp

Das Analystenbild ist gespalten. Die Canadian Imperial Bank of Commerce stufte die Aktie Anfang März von „Strong Buy" auf „Hold" zurück, National Bank Financial hatte bereits im Februar von „Outperform" auf „Sector Perform" gesenkt. Raymond James hält dagegen an seiner „Outperform"-Einschätzung fest. Das Konsensrating laut MarketBeat lautet „Moderate Buy" mit einem Kursziel von 7,00 US-Dollar — deutlich über dem aktuellen Niveau.

Der strukturelle Rückenwind aus dem Silbermarkt bleibt bestehen: Für 2026 wird das sechste Defizitjahr in Folge erwartet, mit einem prognostizierten Angebotsfehlbetrag von 67 Millionen Unzen. Der aktuelle Kurs liegt allerdings klar unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 4,37 US-Dollar und des 200-Tage-Durchschnitts von 4,61 US-Dollar. Solange der Betrieb in Sinaloa ausgesetzt bleibt und keine Genehmigungen vorliegen, dürfte der Weg zurück zu diesen Marken steinig bleiben.

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