Der Rüstungsmarkt an der Frankfurter Börse bekommt Zuwachs. Ab morgen können Anleger Anteile am Zulieferer VINCORION zeichnen, bevor das Unternehmen am 20. März sein Debüt im Prime Standard gibt. Mit einem prall gefüllten Auftragsbuch im Rücken setzt der bisherige Eigentümer Star Capital auf ein derzeit äußerst aufnahmefähiges Marktumfeld für Wehrtechnik.

Eckdaten der Emission

Der Angebotspreis für die Papiere wurde auf exakt 17,00 Euro festgelegt. Insgesamt kommen bis zu 20,3 Millionen Aktien auf den Markt, was einem maximalen Emissionsvolumen von 345 Millionen Euro entspricht. Nach dem Börsengang wird das Unternehmen mit insgesamt 850 Millionen Euro bewertet.

Ein wichtiges Detail für Investoren: Es handelt sich um ein reines Secondary Offering. Sämtliche angebotenen Papiere stammen aus dem Bestand des Finanzinvestors Star Capital. Dem Unternehmen selbst fließen durch den Börsengang somit keine neuen Finanzmittel zu. Star Capital bleibt auch nach der Platzierung mit einem Anteil von knapp 60 Prozent der Mehrheitseigentümer.

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Auftragsboom stützt Bewertung

Die Bewertung trifft auf eine operative Basis, die deutlich von der aktuellen Nachfragedynamik im Verteidigungssektor profitiert. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete VINCORION einen Umsatz von 240 Millionen Euro.

Das eigentliche Pfund des Börsenkandidaten ist jedoch die gut gefüllte Pipeline. Zum Jahreswechsel summierte sich der Auftragsbestand auf rund 1,1 Milliarden Euro. Damit ist das Unternehmen rechnerisch für die kommenden vier Jahre ausgelastet, basierend auf dem aktuellen Jahresumsatz.

Institutionelle Ankerinvestoren an Bord

Dass das Interesse an der Emission bereits im Vorfeld hoch ist, zeigt die Liste der Ankerinvestoren. Namhafte Größen wie Fidelity International, Invesco und T. Rowe Price begleiten den Börsengang. Diese drei Schwergewichte haben bereits feste Zusagen über insgesamt 105 Millionen Euro abgegeben. Damit ist knapp ein Drittel des gesamten Platzierungsvolumens bereits vor dem offiziellen Zeichnungsstart gesichert.

Die Zeichnungsfrist für das Festpreisangebot beginnt am Montag, den 16. März, und endet am 19. März 2026. Einen Tag später, am Freitag, erfolgt die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. J.P. Morgan, Berenberg und BNP Paribas koordinieren die Transaktion.

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