Village Farms Aktie: Kollision unvermeidbar?
Der kanadische Cannabis-Produzent erschließt den neuseeländischen Markt und verzeichnet beeindruckendes Umsatzwachstum im Heimatmarkt trotz sinkender Aktienkurse.
Village Farms International Inc. hat seine internationale Cannabis-Distribution mit dem Eintritt in den neuseeländischen Markt erweitert. Am 27. Februar 2025 lieferte das Unternehmen erstmals die in Kanada erfolgreiche getrocknete Blüten-Sorte Pink Kush nach Neuseeland. Das Produkt wird dort von Medleaf Therapeutics unter der Marke 'Bloom' vertrieben.
Die Aktie des Unternehmens steht derzeit bei 0,58 Euro und hat gegenüber dem Vorjahr mehr als 53 Prozent an Wert verloren. Mit dem aktuellen Kurs notiert das Papier nur minimal über seinem 52-Wochen-Tief und fast 60 Prozent unter seinem Jahreshoch von 1,43 Euro, das Ende April 2024 erreicht wurde.
Im kanadischen Geschäft konnte Village Farms im ersten Quartal 2024 beachtliche Ergebnisse erzielen. Das kanadische Cannabis-Segment erreichte einen Nettoumsatz von 50,5 Millionen kanadischen Dollar, was einem Anstieg von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Verkauf von Markenartikeln im Einzelhandel stieg um 28 Prozent. Die Bruttomarge des Segments lag bei 25 Prozent, verglichen mit 34 Prozent im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Verkauf von nicht markenspezifischen Beständen zurückzuführen.
Internationale Expansionsstrategie
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Village Farms konzentriert sich weiterhin auf die Expansion seines internationalen Cannabis-Geschäfts, insbesondere in Europa. Das Unternehmen hält eine von nur zehn Lizenzen für den Anbau und Vertrieb von Cannabis-Produkten für den Freizeitkonsum in den Niederlanden. Zusätzlich visiert Village Farms ausgewählte legale Cannabis- und CBD-Geschäftsmöglichkeiten in anderen internationalen Märkten an, darunter Deutschland, Großbritannien, Israel und Australien.
Die anhaltende Schwäche der Aktie spiegelt sich auch in den technischen Indikatoren wider. Der Kurs liegt mehr als 15 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt und fast 30 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet. Diese Probleme begleiten das Unternehmen trotz der operativen Erfolge und der internationalen Expansion.
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