Viking Therapeutics Aktie: Hochdruck vor Q3
Viking Therapeutics hat sich für 2026 industriell aufgestellt — mit einem Produktionsvertrag über mehr als eine Milliarde orale Tabletten und 100 Millionen Autoinjektoren jährlich. Gleichzeitig stufte ein Analyst das Unternehmen diese Woche von "Buy" auf "Hold" herab. Der Kontrast zwischen operativer Vorbereitung und klinischer Unsicherheit prägt die aktuelle Lage.
Vier Phase-3-Studien bis Jahresende
Der Kern der Strategie ist VK2735, ein dualer GLP-1/GIP-Agonist gegen Adipositas. Zwei Phase-3-Studien zur subkutanen Variante (VANQUISH) laufen bereits. Im dritten Quartal 2026 soll die orale Phase-3-Studie starten — mit 75 Prozent weniger Patienten als die VANQUISH-Programme und damit deutlich geringeren Kosten. Das Management sieht keine wesentlichen Hindernisse für diesen Zeitplan.
Den Produktionsrahmen sichert ein mehrjähriger Vertrag mit CordenPharma, einem der führenden Auftragsfertigungsunternehmen der Branche. Dieser deckt sowohl den Wirkstoff als auch die finale Abfüllung für injizierbare und orale Formulierungen ab.
Kassenbestand reicht bis zu den entscheidenden Datenpunkten
Ende 2025 verfügte Viking über 706 Millionen US-Dollar in liquiden Mitteln — ein Rückgang gegenüber 903 Millionen Dollar zum Jahresende 2024. Der Anstieg der F&E-Ausgaben auf 153,5 Millionen Dollar im vierten Quartal 2025 (Vorjahresquartal: 31,0 Millionen Dollar) spiegelt den laufenden Betrieb zweier großer Studien wider.
Das Management bekräftigte, der Kassenbestand reiche aus, um mehrere wichtige Meilensteine zu erreichen: Ergebnisse der Maintenance-Studie, Topline-Daten der subkutanen Phase-3-Studie sowie die Weiterführung des oralen Programms bis zu dessen Topline-Daten.
Der nahende Datenpunkt: Maintenance-Studie
Noch vor den Phase-3-Ergebnissen erwartet der Markt Daten aus einer laufenden Maintenance-Studie. Rund 180 Teilnehmer mit einem BMI von mindestens 30 wurden nach einer 19-wöchigen Behandlungsphase auf verschiedene Dosierungsregime verteilt — darunter monatliche, zweiwöchentliche und tägliche Gaben, sowohl subkutan als auch oral. Die Ergebnisse werden im dritten Quartal 2026 erwartet.
Diese Daten sind strategisch bedeutsam: Sie könnten erste Hinweise auf die Verträglichkeit der oralen Formulierung liefern, noch bevor die Phase-3-Studie abgeschlossen ist.
Analyst mahnt zur Geduld
Trotz der operativen Fortschritte rät ein Analyst nun zur Zurückhaltung. Die Herabstufung von "Buy" auf "Hold" begründet er mit zunehmendem Wettbewerb im GLP-1-Segment und dem binären Risiko der ausstehenden Phase-3-Ergebnisse. Sein Rat: auf die Maintenance-Daten im dritten Quartal warten, bevor neue Positionen aufgebaut werden.
Die Aktie legte seit dem letzten Quartalsbericht trotz eines höher als erwarteten Verlusts um 16,3 Prozent zu. Institutionelles Interesse ist vorhanden: ACT Capital erwarb im vierten Quartal 206.100 Aktien.
Das dritte Quartal 2026 wird zum dichtesten Datenpunkt in der Unternehmensgeschichte — mit Maintenance-Ergebnissen, laufender VANQUISH-Rekrutierung, dem Start der oralen Phase-3-Studie und möglicherweise der ersten Dosierung im Amylin-Programm. Ob die klinischen Ergebnisse die aufgebaute Infrastruktur rechtfertigen, entscheidet sich in den kommenden Monaten.
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