Der Verbund zählt zu den engagiertesten Unternehmen in Österreich, wenn es um das Thema Klimaschutz geht. Das mag von manch einem belächelt werden, bringt aber immer wieder handfeste ökonomische Vorteile mit sich. Das ist auch bei einem jüngst geschlossenen Vertrag mit dem deutschen Chemiekonzern Lanxess der Fall. Dort wird eine Reduzierung von Treibhausgasen angestrebt und Strom aus bayrischen Wasserkraftwerken des Verbunds als Lösung angesehen.

Von 2026 bis 2028 soll der Verbund insgesamt 200.000 MWh an Grünstrom liefern, und das verlässlich und unabhängig von Wind und Sonne. Lanxess rechnet damit, seinen CO2-Fußabdruck um etwa 60.000 Tonnen reduzieren und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 gehen zu können.

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Der Verbund bleibt gefragt

Details zu finanziellen Fragen sind der zugehörigen Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Angesichts noch immer eher niedriger Energiepreise halten die Erwartungen der Anleger sich offenbar in Grenzen. Die Verbund-Aktie schwächelte am Montag wieder etwas und fiel bis zum Nachmittag um 0,5 Prozent auf 61,15 Euro zurück. Ein Ausbruch aus dem schon länger zu beobachtenden Abwärtstrend will nicht gelingen.

Optimisten sehen in dem neuen Vertrag aber grundsätzlich die Bestätigung dafür, dass der Verbund noch immer bereitwillige Abnehmer findet und allzu schnell nicht in ein Nachfrageproblem läuft. Niedrige Wasserstände in Österreich und die Entwicklung der Energiepreise bleiben zwar ein Problem. Doch sollte eines Tages Besserung eintreten, wäre bei der Verbund-Aktie ein veritables Comeback wenigstens denkbar.

Das Warten geht weiter

Momentan können Anleger auf derlei Entwicklungen, die der Verbund nicht selbst in der Hand hat, nur weiter warten. Da es auch sonst an wirklich überzeugenden Impulsen fehlt, ist es nachvollziehbar, dass viele noch auf der Seitenlinie bleiben. Die Zukunft hält für den Verbund zwar mehr als genug Chancen bereit. Auf Erfolge lässt sich aktuell dennoch bestenfalls wetten.

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