Nach einer beeindruckenden Kursverdopplung innerhalb eines Jahres gerät der Aufwärtslauf der Valneva-Aktie ins Stocken. Während langfristig orientierte Anleger noch immer auf satte Gewinne blicken, deutet die jüngste Volatilität auf eine zunehmende Unsicherheit im Markt hin. Alles wartet auf die entscheidenden klinischen Daten aus dem Borreliose-Programm – doch bietet die aktuelle Korrektur eine Chance oder signalisiert sie Gefahr?

Hier sind die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:

  • Jahresperformance: +112,60 % in den letzten 12 Monaten
  • Kurzfristiger Trend: -8,96 % in den letzten 7 Tagen
  • Technischer Indikator: RSI bei 18,9 (stark überverkauft)
  • Schlüsselfaktor: Phase-3-Daten Borreliose (H1 2026)

Korrektur trifft auf überkauften Markt

Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 4,39 Euro und konnte damit zumindest auf Tagesbasis ein Plus von 2,81 Prozent verbuchen. Dies täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass der Titel in der vergangenen Woche fast 9 Prozent an Wert verlor. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das im August 2025 bei 5,16 Euro markiert wurde, beträgt mittlerweile rund 15 Prozent.

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Technisch befindet sich das Papier in einer interessanten Konstellation. Trotz der jüngsten Schwäche notiert der Kurs weiterhin komfortabel über dem wichtigen 200-Tage-Durchschnitt von 3,60 Euro, was den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Gleichzeitig signalisiert der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem extrem niedrigen Wert von 18,9 eine deutliche Überverkaufssituation, was kurzfristig oft eine Gegenbewegung begünstigt.

Das Warten auf den Blockbuster

Hinter den Kulissen der hohen Volatilität – annualisiert liegt diese bei fast 90 Prozent – steht das warten auf den entscheidenden Katalysator. Im ersten Halbjahr 2026 will Valneva die Ergebnisse der Phase-3-Studie für den Borreliose-Impfstoffkandidaten VLA15 vorlegen.

Dieses Ereignis dominiert die Erwartungshaltung der Anleger. Der Partner Pfizer steht bereit, bei positiven Daten noch in diesem Jahr die Zulassungsanträge einzureichen. Ein Erfolg würde das Unternehmen fundamental neu bewerten, während ein Scheitern den Kurs empfindlich treffen dürfte. Flankiert wird diese Entwicklung von der strategischen Entscheidung, die volle Kontrolle über die Vermarktung des bereits zugelassenen Chikungunya-Impfstoffs zurückzuholen, was die operative Verantwortung erhöht.

Die kommenden Wochen dürften von einer anhaltenden Schwankungsbreite geprägt sein, bis die klinischen Daten im ersten Halbjahr 2026 Klarheit schaffen. Solange die Marke von 3,60 Euro hält, bleibt das technische Bild konstruktiv.

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