Uranium Energy Corp. nutzt die aktuelle Stärke des Rohstoffmarktes für einen gezielten Schachzug. Mitten in einem Umfeld steigender Uranpreise sichert sich das Unternehmen maßgeblichen Einfluss beim Konkurrenten Anfield Energy. Während politische Unterstützung und der Energiehunger der Tech-Branche den Sektor antreiben, baut UEC seine Position in Nordamerika konsequent aus.

Der Deal im Detail

Über seine Tochtergesellschaft hat sich Uranium Energy im Rahmen einer Privatplatzierung signifikant bei Anfield Energy eingekauft. Mit einer Investition von 4 Millionen US-Dollar – Teil einer größeren Kapitalerhöhung von insgesamt 10 Millionen US-Dollar – sichert sich UEC rund 28,8 Prozent der ausstehenden Stammaktien.

Das Ziel ist der Status als "Control Person", was dem Unternehmen erheblichen Einfluss auf die Geschicke von Anfield sichern würde. Dieser Schritt ist jedoch noch nicht final: Die unabhängigen Aktionäre von Anfield müssen der Machtverschiebung auf einer Sonderversammlung zustimmen, die für den 27. Februar 2026 angesetzt ist.

Rückenwind durch den Uranpreis

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Der Zeitpunkt dieser Expansion ist bewusst gewählt und fällt in eine Phase fundamentaler Stärke des Sektors. Der Uran-Spotpreis kletterte am Dienstag auf 83,10 US-Dollar pro Pfund. Analysten sehen hierfür klare Gründe: Die US-Regierung hat die regulatorischen Hürden für Atomkraft gesenkt, während gleichzeitig Technologiekonzerne händeringend nach stabilen Energiequellen für ihre KI-Rechenzentren suchen.

Marktbeobachter beschreiben die Liquidität im Markt als dünn. Da Produzenten langfristige Lieferverträge priorisieren, ist das freie Angebot knapp. Selbst kleinere Käufe können in diesem Umfeld den Preis treiben. Diese Dynamik stützt auch den Aktienkurs von Uranium Energy, der mit 15,55 US-Dollar in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch notiert und auf Jahressicht um rund 132 Prozent zulegen konnte.

Blick nach vorn

Für Investoren rücken nun zwei konkrete Termine in den Fokus. Zunächst entscheidet das Aktionärsvotum am 27. Februar über den formalen Einfluss bei Anfield. Kurz darauf, voraussichtlich zwischen dem 10. und 13. März 2026, wird Uranium Energy seine eigenen Quartalszahlen vorlegen. Die Kombination aus der aggressiven Expansionsstrategie und dem strukturellen Angebotsdefizit im Uranmarkt bildet das Fundament für die kommenden Wochen.

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