Uranium Energy Aktie: Durchbruch geglückt
Uranium Energy nutzt das Angebotsdefizit am Uranmarkt konsequent. Die Aktie liegt derzeit bei knapp 15 US-Dollar – ein Plus von rund 35 Prozent seit Jahresbeginn. Während die Uranpreise steigen und die US-Regierung die strategische Bedeutung des Rohstoffs unterstreicht, baut das Unternehmen seine Produktion massiv aus.
Uranmarkt unter Druck: Nachfrage explodiert
Reuters berichtete am 14. Januar 2026, dass der Uranmarkt sich aufgrund steigender Atomstromproduktion und neuer Reaktorbauten deutlich verengt. Die US-Spotpreise für Uran beendeten 2025 bei rund 82 US-Dollar pro Pfund – ein Anstieg von etwa 12 Prozent gegenüber Ende 2024.
Die Zahlen verdeutlichen das strukturelle Ungleichgewicht: Die US-Minenproduktion dürfte 2026 bei etwa 1 Million Pfund liegen, während der inländische Verbrauch 50 Millionen Pfund übersteigt. Die USA importieren über 95 Prozent ihres Uranbedarfs. Mit dem geplanten Importverbot für russisches Uran ab 2028 verschärft sich die Lage weiter.
Langfristige Uranverträge nähern sich bereits der Marke von 100 US-Dollar pro Pfund. Der KI-getriebene Boom bei Rechenzentren treibt den Strombedarf zusätzlich an.
Starke Zahlen im ersten Quartal
Am 10. Dezember 2025 legte Uranium Energy die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Das Unternehmen produzierte 68.612 Pfund Urankonzentrat zu Gesamtkosten von 34,35 US-Dollar pro Pfund.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Schuldenfreie Bilanz mit 698 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln und Uranbeständen
- Uraninventar von 1,356 Millionen Pfund U₃O₈ zum 31. Oktober 2025
- Weitere 300.000 Pfund gesichert durch Kaufverträge zu 37,05 US-Dollar pro Pfund
- Marktwert des Inventars: 111,9 Millionen US-Dollar
Diese finanzielle Basis ermöglicht sowohl den Ausbau der Produktion als auch Investitionen in die neue Veredelungstochter.
Neue Raffinerie-Tochter: Strategischer Vorstoß
Mit der Gründung von United States Uranium Refining & Conversion Corp setzt Uranium Energy auf vertikale Integration. Das Unternehmen könnte als einziger US-Anbieter sowohl Uran als auch UF₆ produzieren – ein kritischer Rohstoff für die Anreicherung von Brennstoff für Atomreaktoren.
Zur Finanzierung des Projekts schloss das Unternehmen eine Kapitalerhöhung über 234 Millionen US-Dollar ab. Eine Machbarkeitsstudie mit Fluor läuft bereits, parallel dazu wurden Gespräche mit Bundesbehörden aufgenommen und die Standortsuche in mehreren Bundesstaaten vorangetrieben.
Produktionsausbau in Wyoming und Texas
In Wyoming erweitert Uranium Energy die Christensen Ranch mit sechs zusätzlichen Förderanlagen. Die Irigaray-Verarbeitungsanlage wurde für den Dauerbetrieb modernisiert. Das vollständig genehmigte Ludeman-Projekt erhielt grünes Licht für die Entwicklung.
In Südtexas steht Burke Hollow kurz vor der Inbetriebnahme. Alle großen Tanks sind installiert, die Stromversorgung aktiviert und die Tests der Entsorgungsbrunnen abgeschlossen.
Politischer Rückenwind stärkt Position
Am 7. November 2025 stufte die US-Regierung Uran offiziell als kritischen Rohstoff ein. Eine laufende Untersuchung nach Section 232 prüft die Abhängigkeit von ausländischen Uranimporten. Mögliche Maßnahmen umfassen den Ausbau der strategischen Uranreserve der USA.
Analysten von Roth Capital bestätigten nach den Quartalszahlen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 16 US-Dollar. Die Kursziele der Analysten reichen von 14 bis 19,75 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei etwa 7,1 Milliarden US-Dollar.
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