UnitedHealth zeigt nach schwierigem Jahr Lebenszeichen. Die Aktie des US-Gesundheitsriesen legte am Dienstag rund 2 Prozent zu und schloss bei 348,97 Dollar. Zwei Entwicklungen treiben die Erholung: ein möglicher Milliarden-Deal in Großbritannien und optimistische Analystenstimmen mit deutlich angehobenen Kurszielen.

Verkauf für 1,4 Milliarden Dollar

UnitedHealth steht offenbar kurz vor dem Verkauf seiner britischen Technologiesparte Optum UK. Die Private-Equity-Gesellschaft TPG soll bereit sein, rund eine Milliarde Pfund (etwa 1,4 Milliarden Dollar) für die Einheit zu zahlen. Der Schritt deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin: Rückzug aus internationalen Randaktivitäten, Konzentration auf das Kerngeschäft in den USA.

Die Transaktion würde dem Konzern frisches Kapital verschaffen, das in margenträchtigere Bereiche fließen könnte. Anleger werten den geplanten Verkauf positiv – als Signal für straffere Strukturen und höhere Rentabilität.

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Analysten werden zuversichtlicher

Parallel dazu mehren sich bullische Einschätzungen von der Wall Street. Lance Wilkes von Bernstein erhöhte sein Kursziel von 440 auf 444 Dollar und empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf. Für 2026 prognostiziert er ein Umsatzwachstum von 12 Prozent – deutlich über dem historischen Durchschnitt. UnitedHealth sei sein "Top Pick" für das laufende Jahr.

Auch Barclays schraubte das Kursziel nach oben: von 386 auf 391 Dollar, Rating "Overweight". Die Institute sehen die aktuelle Bewertung offenbar als Einstiegschance, trotz der Belastungen im Vorjahr.

Potenzial nach schwerem Rückschlag

Über zwölf Monate gerechnet hat die Aktie rund ein Drittel an Wert verloren und damit den Gesundheitssektor deutlich underperformt. Doch die jüngste Kursentwicklung könnte eine Trendwende markieren. Berichte über ein Investment von Berkshire Hathaway unterstreichen: Institutionelle Investoren halten das Papier für unterbewertet.

Die Rückkehr über die Marke von 400 Dollar bleibt das nächste Ziel. Ob die Kombination aus Portfoliobereinigung und Wachstumsaussichten dafür ausreicht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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