UnitedHealth Aktie: Analysten rufen Wende aus
Das Jahr 2025 war für UnitedHealth-Aktionäre eine Geduldsprobe: Explodierende Behandlungskosten und gekappte Gewinnprognosen schickten den Kurs auf eine monatelange Talfahrt. Doch zum Start ins Jahr 2026 mehren sich die Stimmen, die den Boden für erreicht halten. Namhafte Investmentbanken sehen in der niedrigen Bewertung nun eine attraktive Einstiegschance – ist das Vertrauen nach dem Krisenjahr gerechtfertigt?
Frische Kaufempfehlungen treiben den Kurs
Der stärkste Treiber für die aktuelle Erholung ist eine neue Einschätzung von Evercore ISI. Analystin Elizabeth Anderson nahm am Dienstag die Bewertung der UnitedHealth-Papiere mit einem „Outperform“-Rating auf und setzte das Kursziel auf 400 US-Dollar. Vom aktuellen Niveau bei rund 342 US-Dollar impliziert dies ein Aufwärtspotenzial von knapp 20 Prozent.
Auch Barclays zog nach und hob das Kursziel gestern leicht auf 391 US-Dollar an. Der Tenor der Experten ist ähnlich: 2026 wird als kritisches „Übergangsjahr“ eingestuft. Zwar dürfte die operative Trendwende Zeit benötigen, doch mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 17,6 betrachten viele Analysten die Aktie im historischen Vergleich als günstig bewertet.
Die Last der Kostenexplosion
Um die Bedeutung dieser Analystenstimmen zu verstehen, ist ein Blick auf die Ursachen des Absturzes nötig. Im vergangenen Jahr kämpfte der Gesundheitsriese mit einer drastisch gestiegenen Kostenquote (Medical Care Ratio). Diese Kennzahl sprang im dritten Quartal 2025 auf fast 90 Prozent – weit über den historischen Normalwert von rund 82 Prozent.
Diese Kostenexplosion zwang das Management dazu, die Gewinnerwartungen für 2025 massiv nach unten zu korrigieren: Statt der ursprünglich angepeilten fast 30 US-Dollar je Aktie stellte das Unternehmen nur noch rund 16,25 US-Dollar in Aussicht. Die aktuellen Kursgewinne deuten darauf hin, dass der Markt diese Hiobsbotschaften mittlerweile eingepreist hat und den Fokus auf die Stabilisierung der Sparte Optum richtet.
Prominente Unterstützung
Trotz der hohen Volatilität halten institutionelle Anleger dem Konzern weitgehend die Treue. Ein bemerkenswertes Signal sendete dabei Berkshire Hathaway: Das Konglomerat von Warren Buffett baute bereits im zweiten Quartal 2025 eine neue Position im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Dies werten Marktteilnehmer als Indiz dafür, dass langfristig orientierte Investoren die Substanz des Geschäftsmodells trotz der temporären Margenprobleme als intakt ansehen.
Die nächste entscheidende Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor: Am 27. Januar 2026 veröffentlicht UnitedHealth die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie den Ausblick für das laufende Jahr. Diese Zahlen werden den konkreten Beleg liefern müssen, ob die von den Analysten antizipierte Erholung der Margen tatsächlich eingesetzt hat.
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