Die Schweizer Großbank ordnet nach der erfolgreichen Übernahme der Credit Suisse ihre Führungsebene neu. Mit der heute veröffentlichten Agenda für die kommende Generalversammlung präsentiert das Institut nicht nur eine kräftige Dividendenerhöhung, sondern auch namhafte Verstärkung für den Verwaltungsrat.

Für das Aufsichtsgremium schlägt das Management zwei absolute Schwergewichte vor. Neben dem ehemaligen BIZ-Generaldirektor Agustín Carstens soll Luca Maestri, der langjährige Finanzchef von Apple, am 15. April in den Verwaltungsrat einziehen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die regulatorische und technologische Expertise der Bank in einer Phase zu stärken, in der das Geschäft durch die Integration deutlich komplexer geworden ist. Gleichzeitig verabschieden sich die langjährigen Mitglieder William C. Dudley und Jeanette Wong sowie Vizepräsident Lukas Gähwiler, der den Zusammenschluss der beiden Großbanken maßgeblich begleitet hat.

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Kräftiges Gewinnplus und höhere Ausschüttung

Rückenwind für diese personelle Neuaufstellung liefert das abgelaufene Geschäftsjahr. Mit einem Nettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar – einem Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr – hat die Bank die Übernahme bislang hochprofitabel bewältigt. Aktionäre sollen an diesem Erfolg durch eine um 22 Prozent erhöhte Dividende von 1,10 US-Dollar je Anteilsschein partizipieren. Zusätzlich steht eine Kapitalherabsetzung durch die Vernichtung der im vergangenen Jahr zurückgekauften Aktien auf der Agenda.

An der Börse stieß die operative Stärke zuletzt auf Zurückhaltung. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier einen Rückgang von knapp 19 Prozent und notiert aktuell bei 32,59 Euro. Geopolitische Spannungen und ein volatiles Zinsumfeld belasten derzeit den gesamten europäischen Bankensektor. Um dem Kursdruck entgegenzuwirken und Vertrauen zu signalisieren, plant das Management für das laufende Jahr erneute Aktienrückkäufe im Volumen von drei Milliarden US-Dollar.

Die strategische Weichenstellung für die Post-Integrations-Phase wird am 15. April auf der Generalversammlung in Basel formell besiegelt. Mit der anvisierten Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent für das laufende Jahr und der bereits weit fortgeschrittenen Migration der Schweizer Kundenkonten hat das neue Führungsteam klare operative Leitplanken für die kommenden Quartale definiert.

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