Der taiwanesische Halbleiterkonzern gerät durch einen schwerwiegenden Betriebsspionage-Fall unter Druck. Staatsanwälte haben drei Personen angeklagt, die Geschäftsgeheimnisse der fortschrittlichsten Chip-Technologie gestohlen haben sollen.

Milliardeninvestor setzt trotz Skandal auf TSMC

Während die Spionage-Vorwürfe für Aufsehen sorgen, demonstriert Stanley Druckenmiller Vertrauen in den Konzern. Der legendäre Investor stockte seine Position im zweiten Quartal 2025 deutlich auf 765.085 Aktien auf - ein Plus von 166.305 Papieren. Mit einem Wert von 173,28 Millionen Dollar kletterte TSMC gleich vier Plätze nach oben auf Rang fünf in seinem Portfolio.

Geheimste Technologie im Visier

Die Anklage wiegt schwer: Ein ehemaliger TSMC-Mitarbeiter namens Chen soll nach seinem Wechsel zu Tokyo Electron systematisch Insider-Informationen über die hochsensible 2-Nanometer-Technologie beschafft haben. Diese Fertigungstechnik gilt als Goldstandard der Branche und verschafft TSMC einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Chen drohen 14 Jahre Haft wegen Verletzung von Geschäftsgeheimnissen und Gefährdung der nationalen Sicherheit. Erstmals wendet Taiwan sein Nationales Sicherheitsgesetz bei Technologie-Diebstahl an - ein Zeichen für die strategische Bedeutung des Falls.

Null-Toleranz-Politik unter Beweis gestellt

Der Konzern reagierte prompt und kündigte eine Verschärfung der internen Sicherheitsmaßnahmen an. Man verfolge eine Null-Toleranz-Politik bei Verstößen gegen den Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden werde intensiviert, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

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Bereits im August 2024 hatten taiwanesische Behörden drei Verdächtige festgenommen. Tokyo Electron bestätigte damals die Beteiligung eines ehemaligen Mitarbeiters seiner Taiwan-Niederlassung.

Trotz des brisanten Vorfalls zeigt sich Druckenmillers Investment-Verhalten: Langfristig orientierte Großinvestoren lassen sich von kurzfristigen Negativschlagzeilen nicht beirren, wenn die fundamentale Marktposition intakt bleibt.

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