Tilray Aktie: Deutlicher Rücksetzer
Tilray Brands blickt auf einen schwierigen Januar zurück. Die Aktie verlor im Monatsverlauf 18 Prozent an Wert und schloss am vergangenen Freitag bei 7,46 US-Dollar. Während das Unternehmen seine Diversifizierung vorantreibt, drückt die allgemeine Schwäche im Cannabis-Sektor massiv auf die Stimmung der Investoren.
- Schlusskurs (Freitag): 7,46 USD (-2,1 %)
- Monatsperformance Januar: -18,0 %
- Umsatz Q2 2026: 217,51 Mio. USD (+3 % zum Vorjahr)
- Wachstum internationales Cannabis-Geschäft: +36 %
- Nettoverlust: 43,5 Mio. USD
Fokus auf Getränke und Medizin-Sektor
Trotz des Kursdrucks treibt Tilray seine operative Neuausrichtung voran. Die Tochtergesellschaft Terrapin Beer Co. präsentierte Ende Januar einen umfassenden Marken-Relaunch. Mit einem modernisierten Design, das an klassische Rock-Alben angelehnt ist, und dem neuen Slogan „Terrapin Beer. Sounds good.“ will das Unternehmen seine Position im Craft-Beer-Markt festigen.
Parallel dazu stärkt der Konzern seine internationale Präsenz im medizinischen Bereich. Die Umbenennung der italienischen Tochtergesellschaft in Tilray Medical Italia verdeutlicht die Strategie, die Infrastruktur für medizinisches Cannabis weltweit auszubauen. Kann diese Diversifizierung die Volatilität des Kernmarktes langfristig ausgleichen?
Branchenweite Schwäche belastet
Die Kursverluste von Tilray stehen in einem größeren Kontext. Der gesamte Sektor litt im Januar unter erheblichem Verkaufsdruck. Während der Global Cannabis Stock Index um 10,6 Prozent nachgab, verzeichnete Tilray mit einem Minus von 18 Prozent eine deutliche Underperformance gegenüber seinen Mitbewerbern.
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Auch Analysten reagierten auf die aktuelle Lage. Roth MKM halbierte das Kursziel für die Aktie bereits Mitte Januar von 20,00 auf 10,00 US-Dollar. Canaccord Genuity startete die Beobachtung des Titels kurz darauf mit einer „Hold“-Bewertung.
Licht und Schatten in der Bilanz
Die jüngsten Finanzdaten für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigen ein gemischtes Bild. Einem moderaten Umsatzwachstum von rund drei Prozent auf 217,51 Millionen US-Dollar steht ein Nettoverlust von 43,5 Millionen US-Dollar gegenüber. Positiv hervorzuheben ist jedoch das internationale Cannabis-Geschäft, das ein Wachstum von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielte.
Anleger fokussieren sich nun darauf, ob die Wachstumsraten im internationalen Medizinalmarkt und die neuen Impulse im Getränkesegment ausreichen, um die Rentabilitätsschwelle zu erreichen. Die Stabilisierung des Sektorumfelds bleibt dabei die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Kurserholung.
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