Thermo Fisher Scientific Aktie: Verliert den Fokus?
Der Laborausrüster plant eine Milliarden-Akquisition im Bioprozessmarkt und kooperiert mit dem Chan Zuckerberg Institut für innovative Forschungstechnologien.
Thermo Fisher Scientific verzeichnete am Freitag einen deutlichen Kursrückgang von 2,34% auf 462,95 Euro. Damit erreichte die Aktie ihr 52-Wochen-Tief und liegt mittlerweile 20,56% unter ihrem Jahreshöchststand von 582,80 Euro, der Ende Januar erreicht wurde. Besonders auffällig ist die negative Entwicklung der letzten 30 Tage mit einem Minus von knapp 9%.
Das Unternehmen plant die Übernahme des Reinigungs- und Filtrationsgeschäfts von Solventum für rund 4,1 Milliarden US-Dollar in bar. Dieser strategische Zukauf soll Thermo Fishers Portfolio im schnell wachsenden Bioprozessmarkt erweitern und die bestehenden Technologien für Zellkulturmedien und Einwegtechnologien ergänzen. Der Geschäftsbereich von Solventum erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von etwa einer Milliarde US-Dollar. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2025 erwartet. Für das erste Jahr nach dem Zusammenschluss wird eine Verwässerung des bereinigten Gewinns pro Aktie um 6 Cent prognostiziert, danach soll die Übernahme den Gewinn pro Aktie um 28 Cent steigern.
Technologische Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung bildgebender Verfahren
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Parallel dazu hat Thermo Fisher eine technologische Allianz mit dem Chan Zuckerberg Institut für fortschrittliche biologische Bildgebung geschlossen. Diese Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Kryo-Elektronenmikroskopie-Technologien (Kryo-EM), die es Forschern ermöglichen sollen, menschliche Zellen in bisher unerreichtem Detail zu visualisieren. Die Partnerschaft baut auf bestehenden Kooperationen mit der University of California, Berkeley, und dem Lawrence Berkeley National Laboratory auf und zielt auf die Verbesserung der Laserphasenplattentechnologie für Kryo-EM ab. Diese Initiative soll die wissenschaftliche Forschung und Entdeckungen in der Zellbiologie erheblich voranbringen.
Die strategischen Akquisitionen und Kooperationen positionieren Thermo Fisher für zukünftiges Wachstum, trotz der aktuell schwachen Kursentwicklung. Die Solventum-Übernahme dürfte das Bioprozess-Segment stärken, während die Partnerschaft mit dem Chan Zuckerberg Institut das Engagement des Unternehmens für die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Forschungstechnologien unterstreicht. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, inwieweit diese Initiativen die langfristigen Wachstumsperspektiven verbessern können.
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