OpenAI Robotics: Chef wirft hin
Caitlin Kalinowski, Leiterin der Robotik- und Hardware-Sparte bei OpenAI, hat am Samstag ihren sofortigen Rücktritt erklärt. Der Grund: massive Bedenken gegen den kürzlich geschlossenen Vertrag mit dem Pentagon. Die Personalentscheidung erfolgt nur Tage nach Bekanntgabe der Kooperation und sorgt intern für erhebliche Unruhe.
Kalinowski kritisierte auf X, dass OpenAI den Deal überstürzt eingegangen sei, ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zu definieren. "KI spielt eine wichtige Rolle für die nationale Sicherheit", schrieb sie. "Aber die Überwachung von Amerikanern ohne richterliche Aufsicht und tödliche Autonomie ohne menschliche Genehmigung sind Grenzen, die mehr Überlegung verdient hätten, als sie bekamen."
Altman räumt Kontrollverlust ein
Besonders brisant: CEO Sam Altman musste intern eingestehen, dass OpenAI faktisch keine Kontrolle über den militärischen Einsatz seiner KI-Modelle hat. Nach außen hatte Altman zunächst versichert, der Vertrag enthalte klare Schutzmechanismen und "rote Linien" gegen Überwachung amerikanischer Bürger und autonome Waffensysteme. Diese Zusicherungen erweisen sich nun als hohle Versprechen.
Die Technologie kann vom Pentagon auf dessen klassifizierten Cloud-Netzwerken zu jedem beliebigen Zweck eingesetzt werden. Kalinowski bezeichnete dies als "Governance-Problem". Ihre Kernkritik: "Diese Fragen sind zu wichtig, um Deals oder Ankündigungen zu überstürzen."
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Entscheidung unter Beschuss
OpenAI hatte sich gegen Anthropic als Pentagon-Partner durchgesetzt – eine Entscheidung, die das Unternehmen massiv unter Druck bringt. Kalinowski, die erst 2024 von Meta zu OpenAI wechselte, betonte in ihrem Rücktrittsschreiben zwar ihren "tiefen Respekt" für Altman und das Team. Doch der Vertrag sei "ohne definierte Leitplanken" angekündigt worden.
Das Unternehmen reagierte mit einer Stellungnahme, in der es die angeblichen Schutzmaßnahmen bekräftigte. Man erkenne an, "dass Menschen starke Ansichten zu diesen Themen haben" und werde weiterhin mit Mitarbeitern, Regierung und Zivilgesellschaft im Dialog bleiben. Der Rückzug einer Führungskraft unmittelbar nach dem Deal-Abschluss wirft jedoch Fragen auf, wie gründlich interne Abstimmungsprozesse tatsächlich abliefen.
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