TeamViewer Aktie: Ziel erreicht – aber keine Begeisterung
Der Softwareanbieter aus Göppingen hat die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und liefert exakt das, was man versprochen hatte. Nicht mehr, nicht weniger. Der Pro-forma-Umsatz erreichte rund 767 Millionen Euro, was einem währungsbereinigten Wachstum von etwa fünf Prozent entspricht. Damit bewegt sich das Unternehmen am unteren Ende der zuvor ausgegebenen Spanne von 766 bis 785 Millionen Euro.
Analysten hatten mit durchschnittlich 777 Millionen Euro allerdings etwas mehr erwartet. Der IFRS-Umsatz blieb mit 747 Millionen Euro noch darunter. Die bereinigte operative Marge (Ebitda) soll bei rund 44 Prozent liegen – genau wie prognostiziert.
Was trieb das Geschäft?
Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Management das Enterprise-Geschäft, das weiterhin stark performt. Zusätzlichen Schub gaben zwei größere Vertragsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Millionen Euro. Diese Deals dürften geholfen haben, die untere Grenze der Umsatzspanne zu erreichen.
Die vollständigen vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 will der im MDAX notierte Konzern am 10. Februar präsentieren. Dann dürfte sich zeigen, ob die solide, aber unspektakuläre Entwicklung die Investoren zufriedenstellt – oder ob das verpasste obere Ende der Spanne für Unmut sorgt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TeamViewer?
Kein Wachstumsfeuerwerk in Sicht
Fünf Prozent währungsbereinigtes Wachstum klingen nach solidem Geschäft, reißen aber niemanden vom Hocker. Für ein Softwareunternehmen, das wiederkehrende Umsätze generiert, sind das keine überragenden Zahlen. Die Frage bleibt: Kann der Konzern künftig mehr Tempo aufnehmen, oder bewegen wir uns hier in einem strukturell begrenzten Wachstumskorridor?
Die nächsten Wochen werden zeigen, wie der Markt die Performance einordnet. Bis dahin gilt: Erwartungen erfüllt, Fantasie fehlt.
TeamViewer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TeamViewer-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:
Die neusten TeamViewer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TeamViewer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TeamViewer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








