Der Softwarespezialist TeamViewer startet mit einem Kursrückgang ins neue Börsenjahr. Bei 5,70 Euro notiert die Aktie aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Der Auslöser: Der norwegische Staatsfonds hat seine Position reduziert – ein Signal, das am Markt für Nervosität sorgt.

Die wichtigsten Fakten:
- Norwegisches Finanzministerium reduziert Beteiligung auf 4,49%
- Direkter Aktienanteil sinkt von 3,07% auf 2,98%
- Zusätzlich 1,50% über Finanzinstrumente
- Norges Bank hält 4,88 Millionen Aktien

Was hinter dem Rückzug steckt

Norges Bank, der Investmentarm des norwegischen Staatsfonds, hat seine direkte Beteiligung verringert. Die Stimmrechtsmitteilung vom 5. Januar zeigt: Der Fonds hält nun 2,98% direkt und weitere 1,50% über Finanzinstrumente. Hinzu kommen 2,45 Millionen verliehene Aktien mit Rückrufrecht.

Der Verkauf erfolgt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Aktie hat seit ihrem Jahreshoch bei 13,55 Euro mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei nur noch 894 Millionen Euro.

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Operative Schwäche belastet

Die Kursschwäche hat Gründe. Im Oktober senkte TeamViewer die Umsatzprognose für 2025. Das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen schwächelt weiter. Die Übernahme des britischen Softwareunternehmens 1E, angekündigt im Dezember 2024, zeigt noch keine spürbaren Effekte im SMB-Segment.

Die Q3-Zahlen offenbarten das Dilemma: Während das Enterprise-Geschäft wächst, lahmt der wichtige Mittelstandsbereich. Das niedrige KGV von 7,73 spiegelt die Skepsis der Investoren wider – der Branchenschnitt liegt bei 27,75.

Analysten gespalten

Die Einschätzungen fallen gemischt aus. Barclays und Kepler Capital empfehlen den Kauf, sehen aber ihr durchschnittliches Kursziel von 10,48 Euro in weiter Ferne. Goldman Sachs, Morgan Stanley und J.P. Morgan bleiben bei "Halten". Die DZ Bank stufte im Oktober sogar auf Halten herab.

Am 10. Februar legt TeamViewer die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor. Bis dahin dürfte die Aktie in ihrem Abwärtstrend gefangen bleiben.

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