TeamViewer Aktie: BlackRock stockt auf
Während die TeamViewer-Aktie gefährlich nah an ihr Jahrestief rutscht, sendet der weltgrößte Vermögensverwalter ein bemerkenswertes Signal. Mitten in der Phase der größten Kursverluste nutzt BlackRock die niedrigen Bewertungen für Zukäufe. Steht die Skepsis des Marktes im Widerspruch zur Einschätzung des "Smart Money"?
- Institutioneller Zukauf: BlackRock erhöht Stimmrechtsanteil auf 5,87 Prozent.
- Kritische Chartmarke: Kurs notiert mit 5,43 Euro fast exakt auf dem 52-Wochen-Tief.
- Wichtiger Termin: Vollständige Jahreszahlen folgen am 10. Februar 2026.
Klares Bekenntnis in schwieriger Lage
Die Timing-Entscheidung fällt auf. Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Dienstagabend hervorgeht, hat der US-Finanzriese BlackRock seine Beteiligung an dem Göppinger Softwareanbieter ausgebaut. Die meldepflichtige Schwelle wurde bereits am 15. Januar überschritten. Der Gesamtstimmrechtsanteil stieg dabei von zuvor 5,68 auf nun 5,87 Prozent.
Auch wenn es sich prozentual um eine überschaubare Aufstockung handelt, wiegt die Symbolik schwer. Ein Investor dieser Größenordnung kauft in einem intakten Abwärtstrend zu – ein Schritt, den Marktbeobachter als Vertrauensbeweis in das grundlegende Geschäftsmodell werten. Offenbar sieht der Vermögensverwalter das aktuelle Kursniveau eher als Einstiegschance denn als Warnsignal.
Charttechnischer Drahtseilakt
Die fundamentale Zuversicht des Großaktionärs steht im harten Kontrast zur aktuellen Marktstimmung. Die Aktie beendete den Handel am Dienstag bei 5,43 Euro. Damit trennen das Papier nur noch minimale 0,28 Prozent vom 52-Wochen-Tief bei 5,42 Euro. Ein Unterschreiten dieser Marke könnte weitere technische Verkaufssignale auslösen.
Der Blick auf die Indikatoren unterstreicht die Überverkauftheit des Titels: Mit einem RSI von 27,6 signalisiert die technische Analyse eine extreme pessimistische Stimmung. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf über 8 Prozent, auf Jahressicht hat sich der Börsenwert fast halbiert. Verantwortlich hierfür sind primär Sorgen um die Verschuldungssituation des Unternehmens, die die eigentlich soliden operativen Fortschritte im Enterprise-Segment überschatten.
Fokus auf den Februar
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 10. Februar 2026. An diesem Tag präsentiert TeamViewer seine geprüften Jahreszahlen und, noch wichtiger, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Damit sich der Aktienkurs stabilisieren kann, muss das Management nicht nur die Wachstumsziele bestätigen, sondern vor allem einen glaubwürdigen Pfad zum Schuldenabbau aufzeigen. Bis dahin bleibt die Verteidigung der Unterstützung bei 5,42 Euro die zentrale Aufgabe für die Bullen.
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