Morgen früh um 6:00 Uhr EDT veröffentlicht T1 Energy seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 — und der Bericht dürfte mehr Fragen beantworten als jeder vorangegangene. Das vergangene Jahr war geprägt von teuren Weichenstellungen: eine massive Fabrikerweiterung in Texas, ein Steuerkredit-Deal über 160 Millionen Dollar und ein Ausflug ins norwegische Rechenzentrum-Geschäft. Wie sich das alles in den Zahlen niederschlägt, wird sich in weniger als 24 Stunden zeigen.

Die strategischen Baustellen im Blick

Im Mittelpunkt des Berichts steht das G2_Austin-Projekt: eine Zellfabrik in Milam County, Texas, mit einer geplanten Kapazität von 2,1 GW in der ersten Phase — mehr als die gesamte aktuelle US-Siliziumzell-Kapazität. Die Anlage soll bis Ende 2026 in Betrieb gehen und bis zu 1.800 Arbeitsplätze schaffen. Zulieferverträge mit Hemlock Semiconductor und Corning für Polysilizium und Wafer sind bereits geschlossen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei T1 Energy?

Ebenfalls relevant für die Zahlen: Am 30. Dezember 2025 schloss T1 Energy den Verkauf von Section-45X-Produktionssteuergutschriften im Wert von 160 Millionen Dollar ab — zu einem Preis von 0,91 Dollar je Dollar Steuergutschrift. Das verschafft dem Unternehmen frische Liquidität, belastet aber gleichzeitig die Bewertungsgrundlage für die Zukunft.

Norwegen als neue Wachstumsfront

Kurz vor dem Berichtstermin meldete T1 Energy außerdem eine Stromzuteilung von 50 MW vom norwegischen Netzbetreiber Statnett für seinen Industriestandort in Mo i Rana. Das Unternehmen will dort einen Datenzentren-Knoten für KI-Infrastruktur entwickeln — erste Lasten sind ab dem zweiten Quartal 2027 möglich. Die Zuteilung läuft bis 2033, und T1 wartet noch auf eine Entscheidung über weitere 60 MW.

Was Analysten erwarten

Vier Analysehäuser haben zuletzt Kaufempfehlungen für die Aktie ausgegeben, kein einziges eine Verkaufsempfehlung. Der Median der fünf jüngsten Kursziele liegt bei 7,00 Dollar — deutlich über dem aktuellen Niveau von rund 5,30 Euro. Die Aktie hat in den vergangenen sieben Handelstagen rund 13 Prozent verloren und notiert spürbar unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt.

Langfristig rechnen Analysten mit einem jährlichen EBITDA von 375 bis 450 Millionen Dollar, sobald G1_Dallas mit voller 5-GW-Kapazität läuft und die erste G2_Austin-Phase vollständig in Betrieb ist. Entscheidend wird morgen vor allem sein, welche konkreten Meilensteine das Management für den Weg dorthin benennt.

T1 Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue T1 Energy-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten T1 Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für T1 Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

T1 Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...