Symrise kauft eigene Aktien zurück — und das in nennenswertem Tempo. In der ersten Märzwoche erwarb der Aromenhersteller 210.302 eigene Anteile für rund 15,4 Millionen Euro. Seit Programmstart Anfang Februar summieren sich die Rückkäufe damit auf gut 828.000 Aktien. Das Signal ist klar: Das Management setzt auf Stabilisierung des Kurses und Stärkung der Kapitalstruktur.

Ölpreis belastet die Margenerwartungen

Was das Rückkaufprogramm stützt, untergräbt der Rohstoffmarkt. Brent-Öl notierte zuletzt zeitweise über 100 US-Dollar — ein Problem für ein Unternehmen, dessen Produktion sowohl energieintensiv ist als auch auf erdölbasierte Vorprodukte angewiesen ist. Analysten sehen die Fähigkeit von Symrise, gestiegene Kosten über Preiserhöhungen an Kunden weiterzugeben, als zentralen Gradmesser für die kommenden Quartalsergebnisse.

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Analysten gespalten

Die Einschätzungen der Investmentbanken spiegeln diese Gemengelage wider:

  • JPMorgan: „Overweight", Kursziel 100 Euro
  • Barclays: „Equal Weight", Kursziel 84 Euro
  • Berenberg: „Hold", Kursziel zuletzt leicht auf 81,20 Euro angehoben

JPMorgan setzt auf die langfristige Marktstellung und robuste Nachfrage in den Kernsegmenten. Barclays und Berenberg bleiben zurückhaltender — angesichts eines Kursziels von 81,20 Euro liegt der aktuelle Kurs von rund 72,94 Euro zwar darunter, doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 106,55 Euro zeigt, wie viel Terrain die Aktie im vergangenen Jahr verloren hat.

Ob die Kombination aus Aktienrückkäufen und einer stabilen Nachfragesituation ausreicht, um den Margendruck durch hohe Energiekosten zu kompensieren, dürfte spätestens mit dem nächsten Quartalsbericht klarer werden.

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