Strategy Aktie: Anleger unter Schock!
Das ehemalige MicroStrategy durchlebt gerade die wohl turbulenteste Phase seiner jüngeren Börsengeschichte. Statt der erhofften Aufnahme in den prestigeträchtigen S&P 500 gab es für die Investoren erneut eine kalte Dusche, die massive Zweifel am Geschäftsmodell weckt. Während die Kurse bröckeln und große Adressen Millionen verlieren, droht im Hintergrund bereits eine noch viel größere Gefahr für die Liquidität der Aktie.
Kalte Schulter vom S&P 500
Der jüngste Nackenschlag kam direkt vom Index-Komitee. Obwohl Strategy rein rechnerisch die Kriterien wie Marktkapitalisierung, Liquidität und Profitabilität erfüllt hätte, blieb die Tür zum S&P 500 erneut verschlossen. Stattdessen entschied sich das Komitee für SanDisk als Nachrücker.
Diese Entscheidung sendet ein klares Signal an den Markt: Die Index-Hüter scheuen weiterhin das Risiko, ein Unternehmen mit einer derart aggressiven Bitcoin-Wette in den wichtigsten Leitindex der Welt aufzunehmen. Für Anleger, die auf die massiven Kapitalzuflüsse durch Indexfonds spekuliert hatten, ist dies eine herbe Enttäuschung.
Millionenverluste für Rentenfonds
Der rapide Kursverfall hinterlässt verbrannte Erde in den Depots institutioneller Investoren. Besonders hart trifft es den größten öffentlichen US-Pensionsfonds CalPERS. Im dritten Quartal investierte der Fonds noch über 144 Millionen Dollar in die Aktie – eine Position, die nach dem jüngsten Absturz auf nur noch rund 80 Millionen Dollar zusammengeschmolzen ist. Dieses massive Minus verdeutlicht brutal die Volatilität und die Gefahren des gehebelten Geschäftsmodells.
Droht der Rauswurf?
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Doch es könnte noch schlimmer kommen. Analysten von JPMorgan warnen vor einem strukturellen Risiko, das wie ein Damoklesschwert über dem Kurs hängt: Ein möglicher Ausschluss aus den MSCI-Indizes. Kritiker argumentieren, das Unternehmen sei durch sein "Bitcoin-lastiges" Profil kein operativer Konzern mehr, sondern ein reines Investmentvehikel.
Sollte MSCI ernst machen, drohen Zwangsverkäufe passiver Fonds in Milliardenhöhe. Schätzungen für den Kapitalabfluss reichen von 2,8 bis zu katastrophalen 8,8 Milliarden Dollar, sollten weitere Indexanbieter folgen. Diese Sorge drückt aktuell massiv auf die Stimmung.
Gefährliche Abhängigkeit
Fundamental bleibt das Schicksal der Aktie untrennbar mit dem Kryptomarkt verknüpft. Mit rund 650.000 Bitcoin in der Bilanz agiert Strategy faktisch als gehebelter Bitcoin-Proxy. Die jüngste Korrektur der Kryptowährung von ihren Höchstständen zieht die Aktie wie ein Anker nach unten.
Der Blick auf die aktuellen Daten ist ernüchternd: Mit einem Schlusskurs von 154,00 Euro notiert das Papier mittlerweile fast 61 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auch kurzfristig zeigt der Trend mit einem Monatsverlust von über 35 Prozent steil nach unten.
Die Situation ist angespannt. Während einige Analysten aufgrund der Software-Sparte noch Potenzial sehen, dominiert am Markt die Angst vor weiteren Zwangsverkäufen. Anleger blicken nun gebannt auf die charttechnischen Marken – hält der Boden oder zwingt die Kombination aus Index-Frust und Krypto-Schwäche den Kurs in noch tiefere Regionen?
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